Bürgertag 2025: Wie Duisburg mit Ehrenamt Demokratie und Naturschutz verbindet
Marlene SeifertBürgertag 2025: Wie Duisburg mit Ehrenamt Demokratie und Naturschutz verbindet
Städte in ganz Deutschland bereiten sich auf eine Welle ehrenamtlicher Aktivitäten vor – im Rahmen des anstehenden Bürgertags 2025. Obwohl es keine bundesweite Kampagne gibt, motivieren lokale Initiativen wie die in Duisburg die Bürgerinnen und Bürger, sich an Gemeinschaftsprojekten zu beteiligen. Die Veranstaltung, unterstützt von der Stiftung für Engagement und Ehrenamt, soll die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die Stärkung der Demokratie in den Fokus rücken.
In Duisburg hat Oberbürgermeister Sören Link die Bevölkerung aufgerufen, den Tag aktiv mitzugestalten und den Geist des Ehrenamts mit Leben zu füllen. Er betonte, dass Demokratie auf Menschen angewiesen sei, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Als Zeichen der Vorbildfunktion entbindet die Stadt am Dienstag, dem 19. Mai, ihre Auszubildenden von der Arbeit. Ihre Aufgabe: die Pflege des Damwildgeheges im Rheinhausener Volkspark im Rahmen eines Sozialtags mit Fokus auf Natur- und Artenschutz.
Die bundesweite Aktion läuft vom 16. bis 31. Mai, der zentrale Ehrentag findet am 23. Mai statt. Jeder kann eigene Aktivitäten anmelden oder über den Engagement-Finder auf www.ehrentag.de nach Mitmachmöglichkeiten suchen. Die Plattform hilft auch dabei, lokale Projekte in der Nähe zu entdecken.
Obwohl nicht offiziell erfasst ist, wie viele Bundesländer eigene Bürgertags-Veranstaltungen organisieren, werben zahlreiche Organisationen und Kommunen unter diesem Dach für ehrenamtliches Engagement. Der Aufruf zur Mitwirkung wird durch praktische Tools unterstützt: Interessierte können sich auf der offiziellen Website registrieren oder über Angebote informieren. Duisburg zeigt mit der Freistellung von Azubis für Naturschutzarbeiten, wie lokale Initiativen demokratische Werte konkret stärken können.






