Bremer Stipendiaten feiern Literatur und Kunst mit tierischen Perspektiven in Berlin
Marlene SeifertBremer Stipendiaten feiern Literatur und Kunst mit tierischen Perspektiven in Berlin
Am 1. Oktober 2025 fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin ein Abend der Literatur und Kunst statt. Rund 100 Gäste kamen zu Lesungen, Projektpräsentationen und der Eröffnung einer neuen Ausstellung zusammen. Im Mittelpunkt standen die Arbeiten der aktuellen Stipendiaten des Bremer Förderprogramms sowie eine künstlerische Auseinandersetzung mit Mensch-Tier-Beziehungen in der zeitgenössischen Kunst.
Das Bremer Stipendium, das in diesem Jahr sein 41-jähriges Bestehen feiert, unterstützt sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Autorinnen und Autoren. Drei der aktuellen Geförderten – Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer – stellten dem Publikum ihre neuesten Projekte vor. Gmehling präsentierte ein neues Kinderbuch, von Lüttichau sprach über ihre Forschungen zu menschlichen Verbindungen, und Hemmer zeigte Werke mit Fokus auf städtische Lebensräume.
Gleichzeitig wurde die Ausstellung Eine tierisch gute Idee eröffnet, die Kunstwerke von Anke Bär, Valeska Scholz und Hemmer zeigt. Die Arbeiten untersuchen die Bindungen zwischen Mensch und Tier und bieten den Besuchern ein zum Nachdenken anregendes Erlebnis. Die Schau ist bis zum 19. Dezember 2025 in der Hiroshimastraße 24 zu sehen, der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei.
Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Rolle der Bremer Landesvertretung als kulturelle Brücke zwischen Bremen und Berlin. Das Stipendienprogramm vertieft diese Verbindung zusätzlich durch ein Artist-in-Residence-Programm, das Künstlerinnen und Künstlern einen Arbeitsaufenthalt in der Hauptstadt ermöglicht.
Die Ausstellung bleibt bis Mitte Dezember für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessierte können die Verbindung von Kunst und Literatur ohne Eintrittsgeld erkunden, wobei eine Voranmeldung erforderlich ist. Die Veranstaltung unterstrich das langjährige Engagement des Stipendiums, Kreativität über Disziplinen hinweg zu fördern.






