Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan
Patrik WesackBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan
Bergisch Gladbach erweitert Inklusionsbeirat und beschließt neuen Aktionsplan
Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach ist um ein Mitglied gewachsen und zählt nun 13 statt bisher zwölf Vertreter:innen. Erstmals sind auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Bürgermeister Marcel Kreutz lobte das Engagement der Gruppe für eine inklusivere Stadt.
Bei der jüngsten Sitzung wählten die Mitglieder einstimmig Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden. Kaul, die die Katholische Jugendagentur vertritt, übernimmt die Leitung des erweiterten Beirats. Als ihre Stellvertreterin wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule bestimmt.
Der Beirat verabschiedete zudem eine aktualisierte Fassung des Inklusionsaktionsplans, der nun in verständlicherer und zugänglicherer Sprache formuliert ist, um eine breitere Verständlichkeit zu gewährleisten. Bevor der Plan endgültig in Kraft tritt, wird er dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur Prüfung vorgelegt.
Um die Vertretung von Menschen mit Behinderungen zu stärken, entsendet der Beirat künftig Mitglieder in zentrale Fachausschüsse des Rates. Dort sollen sie sicherstellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Der erweiterte Inklusionsbeirat umfasst nun 13 Sitze, darunter erstmals Vertreter:innen mit Lernbehinderungen. Mit dem überarbeiteten Aktionsplan und den neuen Personalien will die Stadt Inklusion fest in ihrer Politik verankern. Als nächster Schritt stehen die endgültige Beschlussfassung durch den ASWDG-Ausschuss und den Stadtrat an.






