31 March 2026, 08:14

Arche Noah in Meerbusch kämpft mit saisonalen Besucherrückgängen und bleibt inklusiv

Ein Kinderbuch mit Illustrationen von einem Pferd, einer Ente, einem Huhn und anderen Bauernhoftieren neben Text.

Arche Noah in Meerbusch kämpft mit saisonalen Besucherrückgängen und bleibt inklusiv

Die Arche-Noah-Gemeinschaftsfarm in Meerbusch bleibt ein inklusiver Ort für Besucher jeden Alters und jeder Fähigkeit. Auf dem Hof, der etwa 150 bis 200 Tieren ein Zuhause bietet, werden Bildungsprogramme und tiergestützte Aktivitäten angeboten. Doch saisonale Herausforderungen bestehen weiter: In den kälteren Monaten gehen die Besucherzahlen zurück, was die finanzielle Situation des Betriebs belastet.

Die Farm verfügt über barrierefreie Bereiche und maßgeschneiderte Programme, die Tierpflege mit Bildung verbinden. Zu den jüngsten Erweiterungen gehören Resilienzprojekte für Jugendliche sowie Tierwohl-Kurse für Schulen und Kindergärten. Eine digitale Schnitzeljagd, die auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten verfügbar ist, soll Spenden für die Arbeit des Hofs fördern.

Im Mai zogen zwei Mini-Shetlandponys auf die Farm, darunter der 17-jährige Lord, der unter schweren Allergien leidet. Unterdessen bildet sich Michaela Danker, die Leiterin des Hofs, zur Neurodiversitäts-Coachin weiter – ein weiterer Schritt, um das inklusive Konzept der Einrichtung zu stärken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Doch der Herbst und Winter bringen finanzielle Engpässe mit sich: Weniger Besucher bedeuten geringere Einnahmen, während die Kosten für Personal, Futter und tierärztliche Versorgung gleich bleiben. Um den Gemeinschaftsgedanken zu fördern, veranstaltet die Farm jeden Mittwoch von 15:30 bis 17 Uhr ein kostenloses Lagerfeuer unter dem Motto "Gemeinsam durch die Jahreszeiten".

Die Arche Noah bleibt ein lebendiger Begegnungsort, der Bildungs- und Therapieangebote mit wirtschaftlichen Realitäten in Einklang bringt. Trotz saisonaler Besucherrückgänge hält der Hof an seinem Engagement für Barrierefreiheit und artgerechte Tierhaltung fest. Regelmäßige Veranstaltungen und Spenden helfen, den Betrieb das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten.

Quelle