Aminata Belli kämpft gegen Mobbing an Norddeutschlands Schulen mit Mut und Dialog
Tom GießDer Moderator geht gegen Mobbing vor - Aminata Belli kämpft gegen Mobbing an Norddeutschlands Schulen mit Mut und Dialog
Aminata Belli: Aktivistin kämpft gegen Mobbing in Norddeutschlands Schulen
Die 33-jährige Anti-Mobbing-Aktivistin Aminata Belli besucht Schulen in Norddeutschland, um mit Schülerinnen und Schülern über psychische Gesundheit und gesellschaftlichen Druck zu sprechen. In ihren Gesprächen geht es um Mobbing, Leistungsstress und die Bedeutung offener Dialoge unter Jugendlichen.
Belli unterstützt die Kampagne der Aktion Mensch und fordert mehr Bewusstsein für die Folgen von Mobbing. Fast die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland erlebt irgendwann Mobbing – doch etwa 80 Prozent schweigen aus Angst oder Scham. Die Aktivistin betont, dass solche Erfahrungen prägend sind – in der Schule, im Berufsleben und sowohl online als auch offline.
Anfang dieses Jahres zog sich Belli vorübergehend aus den sozialen Medien zurück, nachdem sie eine Welle von Hassnachrichten erhalten hatte. Dennoch spricht sie weiterhin offen über Diskriminierung und Rassismus auf Instagram und ermutigt andere, es ihr gleichzutun. Ihr Anliegen: Mobbing muss enttabuisiert werden, damit Betroffene sich trauen, Hilfe zu suchen.
Bei ihren Schulbesuchen unterstreicht Belli die Kraft von Schülergesprächen. Sie hofft, dass solche Dialoge das Verständnis fördern und Täter zum Umdenken anregen. Ohne Respekt und Unterstützung, warnt sie, können die Folgen von Mobbing schwerwiegend und langfristig sein.
Mit ihrer Kampagnenarbeit stärkt Belli nicht nur Opfer, sondern ruft auch Zuschauer und Täter dazu auf, ihr Verhalten zu hinterfragen. Ihre Initiativen zeigen, wie wichtig offener Austausch ist – im Kampf gegen Mobbing in Schulen und darüber hinaus. Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen sich junge Menschen sicher fühlen, ihre Stimme zu erheben.






