Adeyemi in der Kritik: BVB verteidigt Stürmer nach Waffenvorfall – doch die Zweifel bleiben
Patrik WesackAdeyemi in der Kritik: BVB verteidigt Stürmer nach Waffenvorfall – doch die Zweifel bleiben
Borussia Dortmunds Karim Adeyemi gerät erneut wegen eines früheren Waffenvorfalls in die Kritik – der Verein betont jedoch, die Angelegenheit sei abgeklärt. Sportdirektor Sebastian Kehl verteidigte die Ehrlichkeit des Stürmers und bezeichnete die erneute mediale Aufmerksamkeit als unangemessen.
Die Diskussion flammte gerade zu einer Zeit wieder auf, als Cheftrainer Niko Kovač Adeyemi für das jüngste Spiel gegen den VfB Stuttgart auf die Bank setzte – Kovač wies jedoch jeden Zusammenhang mit dem privaten Vorfall zurück.
Auslöser der Debatte waren Berichte, die Adeyemis Glaubwürdigkeit in Bezug auf einen früheren Zwischenfall mit Waffen infrage stellten. Kehl entgegnete, der Spieler habe sich bereits entschuldigt und interne Konsequenzen akzeptiert. Der Verein habe die Sache abgeschlossen, betonte er, und Adeyemis Schilderung der Ereignisse sei plausibel.
Unterdessen betonte Kovač, seine Aufstellungsentscheidung sei rein sportlich begründet. Er stützte seine Wahl auf die aktuelle Form und Fitness anderer Offensivspieler, nicht auf die laufende Diskussion. TV-Experte Dietmar Hamann meldete sich zu Wort und riet Adeyemi, sich auf seine Leistungen zu konzentrieren und Verantwortung für seine Fehler zu übernehmen.
Öffentliche Details oder offizielle Unterlagen, die Adeyemi mit einem Waffenvorfall im Umfeld der deutschen Nationalmannschaft in Verbindung bringen, gibt es nicht. Der Verein machte keine weiteren Angaben zum konkreten Hergang des Vorfalls.
Dortmunds Haltung bleibt klar: Die Angelegenheit ist erledigt, Adeyemi solle sich auf den Fußball konzentrieren. Kovačs Entscheidung, ihn nicht in die Startelf zu berufen, stehe in keinem Zusammenhang mit der Kontroverse, während Kehl die erneuten Spekulationen als überflüssig zurückwies. Nun liegt es am Stürmer, sich seinen Platz in der Anfangsformation zurückzuerkämpfen.