1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel deutet mögliche Rückkehr an
1. FC Köln trennt sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok nach schwacher Bundesliga-Saison
Der 1. FC Köln hat sich nach einer enttäuschenden Serie in der Bundesliga von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Die Mannschaft liegt mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf dem 15. Tabellenrang. Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel äußerte sich inzwischen zur Situation – mit Worten der Unterstützung für Kwasniok, aber auch Andeutungen über seine eigene Zukunft.
Kwasnioks Abgang folgt auf eine schwache Phase mit nur zwei Siegen in 18 Spielen unter seiner Führung. Als Reaktion beförderte der Verein René Wagner zum Interimstrainer. Funkel, der den FC Köln in drei verschiedenen Amtszeiten coachte, verteidigte trotz der mäßigen Ergebnisse Kwasnioks Engagement.
Obwohl es bisher keine offiziellen Gespräche über eine Rückkehr gegeben habe, schloss Funkel eine mögliche Rückkehr auf die Trainerbank nicht aus. Er beschrieb die Atmosphäre beim FC Köln als einzigartig emotional und herausfordernd. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass Wagner die Mannschaft stabilisieren könne.
Funkels Verbindung zum Verein reicht von seiner ersten Amtszeit 2013 bis 2014 über ein zweites Engagement bis hin zu einer kurzen Interimsrolle 2026, in der er den Aufstieg aus der 2. Bundesliga sicherte. Seine Äußerungen deuten darauf hin, dass er für künftige Traineraufgaben offen bleibt.
Nun setzt der FC Köln auf Wagner, um den Klassenerhalt zu schaffen. Funkels Aussagen lassen zwar eine mögliche Rückkehr nicht aus, konkrete Gespräche gab es jedoch noch nicht. Die Priorität des Vereins liegt derzeit darauf, aus den Abstiegsrängen zu entkommen.






