Zwei gegensätzliche Kundgebungen zu reproduktiven Rechten in Hamm
Marlene SeifertZwei gegensätzliche Kundgebungen zu reproduktiven Rechten in Hamm
In Hamm fanden vergangenen Donnerstag zwei gegensätzliche Kundgebungen zum Thema reproduktive Rechte statt. An einem Marsch für den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen beteiligten sich etwa 500 Menschen. Gleichzeitig veranstaltete eine kleinere Gruppe eine separate Kundgebung, die sich für das Recht auf Leben einsetzte.
Die Veranstaltung begann um 10 Uhr auf dem Marktplatz, wo Demonstrant:innen unter dem Motto "Reproduktive Gerechtigkeit – Gegen das katholische Abtreibungsverbot" aufbrachen. Die Polizei begleitete den Zug, der durchgehend friedlich verlief. Gegen 11:40 Uhr endete der Marsch vor dem Landesarbeitsgericht.
Gleichzeitig fand in der Nähe eine stationäre Kundgebung der Initiative "Aktion Recht auf Leben für alle" statt. Vierzehn Personen nahmen an der Versammlung teil, die unter dem Leitgedanken "Menschenwürde und Recht auf Leben für alle Menschen" stand. Auch diese Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.
Beide Demonstrationen blieben ruhig, es gab keine Störungen. Der Marsch für Abtreibungsrechte zog deutlich mehr Teilnehmer:innen an als die gegnerische Kundgebung. Die Polizei sorgte während der parallel stattfindenden Veranstaltungen für Ordnung.
