25 December 2025, 14:34

Ziegen als Zirkusstars: Ein bayerisches Dorf holt skurrile Tradition zurück

Eine Zirkusvorstellung mit Künstlern in der Mitte, Zuschauern auf der linken Seite, einem elektronischen Display oben und Lichtern und Puppen auf der rechten Seite.

Ziegen als Zirkusstars: Ein bayerisches Dorf holt skurrile Tradition zurück

Ein kleines bayerisches Dorf hat kürzlich eine skurrile Tradition aus den 1990er-Jahren wiederbelebt: Ziegen, die im Zirkus auftreten. Die Veranstaltung fand in Prackenbach (Hagengrub) im Rahmen des Ferienprogramms des örtlichen Vereins statt. Hinter den Kulissen spielte dabei ein engagierter Zirkushistoriker namens Jan eine Schlüsselrolle, der diese ungewöhnliche Darbietung wieder zum Leben erweckte.

Die Aufführung erinnerte an die Zeiten des Circus Fliegenpilz, einer inzwischen aufgelösten Truppe, in der einst Ziegen die Stars waren. An einem Mittwochnachmittag dieses Sommers präsentierte das Dorf die Show neu interpretiert – für eine junge Generation. Details über das Ereignis wurden später im Prackenbach/Hagengrub-Lokalbericht festgehalten.

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Jan, der Bürgermeister von Lübeck, ist besser bekannt unter seinem Spitznamen „Ziegenfreund“. Seine Leidenschaft für die Zirkusgeschichte ist tief verwurzelt. Abseits der Politik betreibt er ein privates Museum in Wiesbaden, gefüllt mit seltenen Raritäten: historische Plakate, verblasste Eintrittskarten, alte Fotografien und sogar ein handgefertigtes Modell eines Roncalli-Wagens. Jedes Stück erzählt eine Geschichte aus Deutschlands Zirkusvergangenheit. Wer Jans Sammlung näher kennenlernen möchte, kann eine Videoführung durch sein Museum in Wiesbaden anschauen. Ausschnitte davon sind auf den Kanälen der Autorin auf Instagram, Facebook und YouTube zu finden. Die Clips gewähren einen Einblick in sein lebenslanges Engagement für die Bewahrung des Zirkuserbes.

Der Ziegenauftritt in Prackenbach markierte ein kurzes Comeback einer seltsamen, aber geliebten Tradition. Durch Jans Bemühungen bleiben solche Zirkuskuriositäten in Erinnerung – statt in Vergessenheit zu geraten. Sein Museum in Wiesbaden und seine öffentlichen Auftritte halten diese Geschichten für kommende Generationen lebendig.