Wuppertal wird zum Hotspot für Kreislaufwirtschaft mit Circular Valley-Netzwerktreffen
Tom GießWuppertal wird zum Hotspot für Kreislaufwirtschaft mit Circular Valley-Netzwerktreffen
Wuppertal richtet heute ein großes Netzwerktreffen aus – und zwar im Kongresszentrum der Stadt. Die von Circular Valley organisierte Veranstaltung bringt Unternehmen, Start-ups und Forscher zusammen, um nachhaltige Lösungen zu erkunden. Die Initiative festigt damit den wachsenden Ruf der Stadt als Innovationszentrum für die Kreislaufwirtschaft.
Die Circular Valley Foundation wurde 2021 in Wuppertal gegründet. Ihr Ziel: ein globales Netzwerk für nachhaltige Wirtschaftspraktiken aufbauen. Seither vernetzt sie Unternehmen, Politiker und Forschungseinrichtungen, um Wandel voranzutreiben.
Im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung stehen konkrete Beispiele für Kreislaufwirtschaft. So repariert Stahlwille, ein ortsansässiger Werkzeughersteller, seine elektronischen Drehmomentschlüssel, statt sie zu entsorgen. Geschäftsführerin Vera Bökenbrink arbeitet zudem daran, Produktionsabfälle wie gebrauchte Schleifsteine wiederzuverwerten.
Carsten Gerhardt, Gründer von Circular Valley, sieht in Wuppertal den idealen Standort für die Initiative. Die Stadt beherbergt bereits eine hohe Dichte an globalen Marktführern – und ist damit prädestiniert, neue, nachhaltige Wirtschaftsmodelle zu entwickeln.
Auch internationale Start-ups präsentieren auf der Veranstaltung ihre Ideen. Der Fokus liegt auf praktischen Lösungen, die Abfall reduzieren und gemeinsame Vorteile für Unternehmen schaffen.
Das Treffen unterstreicht Wuppertals Rolle bei der Gestaltung nachhaltiger Industriepraktiken. Durch die Zusammenarbeit von Start-ups, etablierten Firmen und Forschern will Circular Valley aus Abfall Chancen machen – mit potenziell weltweiter Strahlkraft für die Wirtschaft.






