Warnstreiks im öffentlichen Dienst legen Tunnel und Straßen lahm – was Autofahrer jetzt wissen müssen
Tom GießWarnstreiks im öffentlichen Dienst legen Tunnel und Straßen lahm – was Autofahrer jetzt wissen müssen
Öffentlich Beschäftigte in ganz Deutschland kündigen Warnstreiks für Dienstag, den 20. Januar 2026 an
Am kommenden Dienstag werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Deutschland zu Warnstreiks aufrufen. Die von den Gewerkschaften ver.di und dbb organisierten Arbeitsniederlegungen werden in mehreren Bereichen zu Einschränkungen führen, darunter Straßenverwaltung und Tunnelbetrieb. Rund 14.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH sowie tausende weitere Beschäftigte im staatlichen Straßenbau werden sich an den Streiks beteiligen.
Die Aktionen wurden am Montag, den 19. Januar, im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst auf Landesebene angekündigt. Besonders betroffen sein wird das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) am Landesverkehrszentrum (LVZ.NRW) in Leverkusen. Aus Sicherheitsgründen wird der Tunnel an der L107 in Velbert-Langenberg ab 16:00 Uhr am Dienstag bis voraussichtlich 16:00 Uhr am Mittwoch komplett gesperrt.
Autofahrer werden aufgefordert, Ausweichrouten über die Vogteier Straße, Voßkuhlstraße und Heegerstraße zu nutzen. Die Gewerkschaften hatten die Streiks nach gescheiterten Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen beschlossen. Sollte keine Einigung erzielt werden, sind weitere Beeinträchtigungen möglich.
Die 24-stündige Vollsperrung des L107-Tunnels wird zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führen. Die Warnstreiks unterstreichen den anhaltenden Konflikt zwischen den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und den Arbeitgebern der Länder. Pendler werden aufgefordert, ihre Fahrten frühzeitig zu planen und die offiziellen Umleitungsempfehlungen zu beachten.
