19 December 2025, 15:23

Wanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Bericht

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit mehreren fahrenden Fahrzeugen auf der Straße dahinter, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Wanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Bericht

Wanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Bericht

Vorspann Am Donnerstagabend (18. Dezember, 20 Uhr) meldete ein Zeuge eine torkelnde Person in der Nähe eines Supermarkts an der Kulturstraße.

Veröffentlichungsdatum 19. Dezember 2025, 13:00 Uhr MEZ

Schlagwörter Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz

Artikeltext Ein 37-jähriger Mann wurde am 18. Dezember 2025 in Duisburg festgenommen, nachdem er sich auf der Kulturstraße gegen Polizeibeamte zur Wehr gesetzt hatte. Der Vorfall begann, als ein Zeuge gegen 20 Uhr eine stark schwankende Person in der Nähe eines Supermarkts im Stadtteil Wanheimerort beobachtete und die Polizei alarmierte. Bei ihrem Einsatz sahen sich die Beamten jedoch mit aggressivem Widerstand des Mannes konfrontiert, der nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muss.

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Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, fanden sie den Mann mit geballten Fäusten und unsicherem Stand vor. Beim Annähern der Beamten brach er zusammen und zog sich leichte Verletzungen zu. Trotz seines Zustands setzte er den Widerstand fort, beschimpfte die Polizisten und spuckte sie während der Personenkontrolle an.

Ein Beamter erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Die Lage spitzte sich weiter zu, als der Mann jede Kooperation verweigerte. Nach der Sicherstellung seiner Papiere wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Richter am Amtsgericht Duisburg erteilte später mündlich die Genehmigung für eine Blutentnahme durch einen Arzt. Der Name des Mannes wurde in offiziellen Berichten und Medienberichten nicht veröffentlicht.

Dem Festgenommenen drohen nun Anklagen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Einsatzkräfte bei scheinbar routinemäßigen Kontrollen konfrontiert sein können. Die Polizei bestätigte, dass keine schweren Verletzungen auf beiden Seiten zu verzeichnen waren.