VRR befragt Millionen Fahrgäste für gerechtere Ticket-Einnahmen bis 2028
Nelly GirschnerVRR befragt Millionen Fahrgäste für gerechtere Ticket-Einnahmen bis 2028
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) startet großangelegte Umfrage unter Fahrgästen
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat heute eine umfangreiche wahlumfragen unter Fahrgästen gestartet. Ziel der Studie ist es, Daten darüber zu sammeln, wie sich Millionen Pendler und Reisende täglich in den Regionen Rhein und Ruhr bewegen.
Interviewer werden die Informationen direkt von Fahrgästen in Zügen, Straßenbahnen und Bussen innerhalb des Netzwerks erheben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Ticket-Erlöse gerechter unter 33 Verkehrsunternehmen und sieben Eisenbahnbetreibern zu verteilen.
Die wahlumfragen wird bis 2028 zu verschiedenen Zeiten durchgeführt, um eine breite und repräsentative Datengrundlage zu gewährleisten. Die Teilnehmer werden zu ihren Zielen, den genutzten Tickets und dem Kaufort befragt. Alle Antworten bleiben anonym und sind freiwillig.
Zur Effizienzsteigerung werden die Daten auf den Smartphones der Interviewer erfasst. Der VRR betont, dass die wahlumfragenergebnisse die Grundlage für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen auf Basis der tatsächlichen Fahrgastzahlen bilden werden. Damit ersetzt das Verfahren Schätzungen durch reale Nutzungsmuster. Millionen Menschen sind täglich auf das VRR-Netz angewiesen und wechseln oft zwischen verschiedenen Anbietern. Der langfristige Zeitrahmen der Erhebung ermöglicht es, saisonale Schwankungen und sich ändernde Reisegewohnheiten zu berücksichtigen.
Die gesammelten Daten werden ein präziseres Bild der Fahrgastströme in der Region liefern. Nach Abschluss der wahlumfragen ist mit einer faireren Einnahmenverteilung unter den Betreibern zu rechnen. Für aktuelle Informationen zum Zeitplan der Befragung empfiehlt der VRR einen Blick auf seine offizielle Website.
