Übernahme: Drei Apotheken in der vierten Generation
Übergabe: Drei Apotheken in vierter Generation
Teaser: Viele Apothekeninhaber haben heutzutage große Schwierigkeiten, geeignete Nachfolger zu finden. Nicht so die Familie Leimkugel. Zum Jahresende übernimmt Jona Barbara Köhler, Tochter der aktuellen Inhaber Professor Dr. Frank und Barbara Leimkugel, die drei Apotheken in Mülheim an der Ruhr und Umgebung – und führt sie damit in vierter Generation fort.
20. Dezember 2025, 23:47 Uhr
Eine Apothekerin der vierten Generation hat die Leitung von drei traditionsreichen Apotheken in Mülheim an der Ruhr übernommen. Jona Barbara Köhler, Tochter von Professor Dr. Frank und Barbara Leimkugel, steht nun an der Spitze des Familienbetriebs. Die Übergabe markiert einen neuen Abschnitt für Apotheken, die seit 1932 fest in der Region verankert sind.
Die Familie Leimkugel eröffnete vor fast einem Jahrhundert die erste Apotheke in der Gegend. Gründer Paul Winnemann legte den Grundstein für das Unternehmen, das seitdem in Familienhand blieb. Über die Jahre hinweg machten sich die Apotheken einen Namen, indem sie persönliche Kundenbeziehungen und fachkundige Beratung über rein gewinnorientierte Modelle stellten.
Jona Barbara Köhler schlug zunächst einen anderen Weg ein und studierte Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaft. Später entschied sie sich jedoch für ein Pharmaziestudium, um das Familienerbe zu bewahren. Ihre Entscheidung sichert den Fortbestand der Apotheken in Familienhand für eine weitere Generation.
Die offizielle Übergabe erfolgte Ende letzten Jahres, seitdem leitet Köhler die drei Standorte in Mülheim und der umliegenden Region. Trotz der Herausforderungen, vor denen unabhängige Apotheken stehen, fühlt sie sich der Tradition ihrer Vorfahren stark verpflichtet.
Mit Köhlers Übernahme festigt sich die Zukunft der Apotheken unter familiärer Führung. Der Betrieb bleibt seinem Leitbild treu: persönliche Betreuung statt anonymer Online-Konkurrenz. Die Übergabe garantiert, dass der Name Leimkugel auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der lokalen Gesundheitsversorgung spielen wird.
