29 January 2026, 00:19

Tödliches Straßenrennen in Mülheim: Ein Toter nach Lexus-Crash gegen Baum

Eine Schwarz-Weiß-Szene eines Autounfalls an einer Straßenecke mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Van, einer Gruppe von Menschen drumherum und Gebäude, Bäume, Masten und Texttafeln im Hintergrund.

Tödliches Straßenrennen in Mülheim: Ein Toter nach Lexus-Crash gegen Baum

Tödlicher Hochgeschwindigkeitsunfall in Mülheim an der Ruhr – Polizei vermutet illegales Straßenrennen

Bei einem schweren Unfall in Mülheim an der Ruhr ist ein junger Mann ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich am frühen Sonntagmorgen, als ein grauer Lexus IS250 von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Die Polizei geht dem Verdacht auf illegales Straßenrennen nach und sucht nun nach Zeugen, um den Hergang zu rekonstruieren.

Der Unfall geschah an der Kreuzung Am Schloss Broich / Bergstraße im Stadtteil Broich. Der Lexus war mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, bevor der Führer die Kontrolle verlor. Im Fahrzeug saßen drei Männer: ein 30-jähriger Führer sowie zwei Mitfahrer – ein 22-Jähriger aus Mülheim und ein 19-Jähriger aus Mönchengladbach.

Der 22-Jährige erlitt schwere Verletzungen und erlag ihnen später im Krankenhaus. Der 19-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon, der Führer blieb unverletzt. Nach dem Aufprall warf der jüngere Mitfahrer die Kennzeichen des Wagens über einen Zaun in nahegelegene Büsche.

Die Ermittler prüfen, ob Alkohol oder Drogen eine Rolle spielten. Bei Führer und überlebendem Mitfahrer wurden Blutproben entnommen. Ein spezialisiertes Unfallermittlungsteam sicherte Spuren am Unfallort, der Lexus wurde zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt.

Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und möglichen illegalen Straßenrennens. Zudem wird überprüft, ob der 30-jährige Führer ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Auch der 22-jährige Todesopfer könnte zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Führerschein besessen haben.

Die Beamten rufen Zeugen auf, die Hinweise zum Unfall oder zum Verhalten des Führers im Vorfeld haben, sich zu melden.

Mittlerweile wurde der 30-jährige Führer in einem separaten, mit dem tödlichen Unfall zusammenhängenden Fall wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt. Die Ermittlungen zum Unfall in Mülheim laufen weiterhin – im Fokus stehen überhöhte Geschwindigkeit, möglicher Drogen- oder Alkoholeinfluss sowie die Umstände, die zur Kollision führten. Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich bei den Behörden zu melden.

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