Tod nach Messerangriff in Castrop-Rauxel: 17-Jährige in Untersuchungshaft
Tom GießTeenager stirbt in Castrop-Rauxel - Tod nach Messerangriff in Castrop-Rauxel: 17-Jährige in Untersuchungshaft
Ein 17-jähriger Junge ist in Castrop-Rauxel nach schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei hat nach dem Vorfall Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet. Kurz darauf wurde ein Mädchen desselben Alters festgenommen, das angab, in Notwehr (wird) gehandelt zu haben.
Der Jugendliche war mit starken Blutungen in einem öffentlichen Bereich von Castrop-Rauxel (Jens Castrop) aufgefunden worden. Rettungskräfte brachten ihn eilig ins Krankenhaus, wo er später seinen Verletzungen erlag. Die Behörden stufen den Fall umgehend als schwerwiegend ein und übergaben die Ermittlungen an eine spezielle Mordkommission.
Noch am selben Morgen wurde eine Obduktion angesetzt, um die genaue Todesursache zu klären. Unterdessen bleibt das ebenfalls 17-jährige festgenommene Mädchen in Untersuchungshaft. Die Ermittler prüfen ihre Notwehrbehauptung im Rahmen der laufenden Untersuchungen.
In einem separaten, aber viel beachteten Fall wurde Gina H., die Ex-Freundin von Fabians Vater, am 6. November festgenommen. Sie gilt als Hauptverdächtige im Mordfall des 8-jährigen Fabian aus Güstrow, dessen Leiche am 14. Oktober in der Nähe eines Teiches gefunden worden war. Gina H. bleibt weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.
Die Mordkommission leitet nun auch die Untersuchungen zum Tod des 17-Jährigen. Die Ergebnisse der Obduktion sollen weitere Details zu den Umständen liefern. Die Notwehrbehauptung des festgenommenen Mädchens wird im Verlauf des Verfahrens genau geprüft.
