05 February 2026, 00:29

Thyssenkrupp setzt auf Ökostrom: Vier neue Langzeitverträge für grüne Produktion

Eine Liniengrafik, die die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem Text.

Thyssenkrupp setzt auf Ökostrom: Vier neue Langzeitverträge für grüne Produktion

Thyssenkrupp schließt vier neue Langzeitverträge für Naturstrom ab

Thyssenkrupp hat vier neue langfristige Verträge unterzeichnet, um seine Standorte mit grünem Strom zu versorgen. Die Abkommen mit Quadra Energy, Statkraft, Centrica Energy und Sunnic Lighthouse sehen die Lieferung von jährlich rund 230 Gigawattstunden (GWh) erneuerbarer Energie vor. Der Schritt ist Teil der Unternehmensstrategie, Emissionen zu reduzieren und die Produktion nachhaltiger zu gestalten.

Die neuen Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) werden drei wichtige Thyssenkrupp-Standorte beliefern: Rasselstein, Precision Steel und Electrical Steel. Jeder dieser Standorte wird künftig mindestens 30 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Das Werk in Hohenlimburg, betrieben von thyssenkrupp Precision Steel, bezieht bereits jetzt Strom direkt aus einem nahegelegenen Windpark – über ein drei Kilometer langes Kabel.

Durch die Verträge sollen jährlich mehr als 70.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden. Allein am Standort Rasselstein verringert sich der CO₂-Ausstoß um über 50.000 Tonnen pro Jahr. Die gesicherten 230 GWh Naturstrom reichen aus, um etwa 70.000 Haushalte zu versorgen.

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Thyssenkrupp Steel betont, dass der Strombedarf des Unternehmens mit dem Umstieg auf grüne Stahlproduktion deutlich steigen wird. Ein zentraler Faktor ist die geplante Direktreduktionsanlage, die mit Wasserstoff betrieben werden soll und erhebliche Mengen an erneuerbarer Energie erfordert.

Die Verträge markieren einen wichtigen Schritt in Thyssenkrupps Bestrebungen, die Produktion nachhaltiger zu gestalten. Mit den langfristigen Naturstrom-Vereinbarungen verfolgt das Unternehmen sein übergeordnetes Ziel, die Emissionen in allen Betriebsbereichen zu senken. Gleichzeitig unterstützen die Abkommen den Ausbau der notwendigen Kapazitäten für erneuerbare Energien, die für zukünftige Produktionsprozesse benötigt werden.