Stuttgarts Kulturszene feiert Comeback mit Rekordbesuch – und einer neuen Chefin
Marlene SeifertStuttgarts Kulturszene feiert Comeback mit Rekordbesuch – und einer neuen Chefin
Stuttgarts Kulturszene erlebt derzeit eine bedeutende Renaissance. Im November 2025 verzeichneten die Veranstaltungen in Göttingen einen regelrechten Besucherandrang: Fast 15.000 Menschen nahmen teil – ein Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit scheint die lange Phase der "postpandemischen Flaute", die die Teilhabe gedämpft hatte, endlich überwunden.
Das kulturelle Angebot der Stadt wurde stärker an die lokalen Vorlieben angepasst. Die Veranstalter passten ihr Programm den Wünschen des Publikums an und zogen so nicht nur Stuttgarterinnen und Stuttgarter, sondern auch Besucher aus der gesamten Region an. Die CDU-Fraktion dankte Künstlern, Schöpfern und Veranstaltern für ihren Beitrag zu diesem Erfolg.
Horst Gabriel, kulturpolitischer Sprecher der CDU, begrüßte das wachsende Interesse. Kultur sei ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge, betonte er, da sie den Zusammenhalt stärke und zur Reflexion anrege. Gabriel forderte zudem eine besser abgestimmte Marketingstrategie, um den Schwung zu nutzen. Am 5. Dezember 2025 gab das Theater Stuttgart bekannt, dass Anna Frantzen die neue Leiterin des Kulturbetriebs wird. Sie übernimmt nun die Führung der städtischen Kulturverwaltung und zeichnet für die künftige Programmgestaltung sowie die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich.
Der Besucherzuwachs zeigt: Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter entdecken die lokale Kultur neu für sich. Mit frischer Führung und einem Fokus auf publikumsnahe Veranstaltungen will die Stadt den positiven Trend festigen. Die Unterstützung der CDU und geplante Marketingmaßnahmen deuten darauf hin, dass die Entwicklung weiter Fahrt aufnimmt.
