01 February 2026, 06:12

Streiks im Nahverkehr: Wie Eltern in NRW ihre Kinder trotz Ausfällen zur Schule bringen

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Taschen, geht auf einer Straße vor einem Schulbus, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Laternen unter einem klaren blauen Himmel.

Streiks im Nahverkehr: Wie Eltern in NRW ihre Kinder trotz Ausfällen zur Schule bringen

Streiks im Nahverkehr behindern Reisen in Nordrhein-Westfalen am Montag

Trotz der bevorstehenden Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Verkehr haben Schulen in der Region Eltern daran erinnert, dass die Schulpflicht weiterhin besteht. Die Behörden rufen Familien dazu auf, die Fahrten ihrer Kinder frühzeitig zu planen.

Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben aufgerufen. Betroffen sind große Anbieter in Städten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Bielefeld. Nur die ASEAG in Aachen wird voraussichtlich wie gewohnt fahren.

Die Schulen betonen, dass digitale Aufgaben kein Ersatz für den Präsenzunterricht sind. Eltern müssen sicherstellen, dass ihre Kinder trotz möglicher Verspätungen oder Ausfälle zur Schule kommen. Ausnahmen gelten nur in Einzelfällen, wenn die Anreise als unzumutbar eingestuft wird.

Behörden empfehlen Familien und Schulen, gemeinsam nach Alternativen für die Schulwege zu suchen. Fahrgemeinschaften, Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren werden als mögliche Lösungen während der Streiks vorgeschlagen.

Die Arbeitsniederlegungen werden Pendler in der gesamten Region auf die Probe stellen. Doch die Schulen bestehen auf die Einhaltung der Anwesenheitspflicht. Eltern tragen die Verantwortung, ihre Kinder zum Unterricht zu bringen – nur bei tatsächlich unüberwindbaren Hindernissen wird auf die Teilnahme verzichtet.

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