Stellantis-Händler fordern Lösungen gegen sinkende Restwerte und schrumpfende Margen
Marlene SeifertStellantis-Händler fordern Lösungen gegen sinkende Restwerte und schrumpfende Margen
Rund 300 Händler der Marken Citroën, DS und Peugeot trafen sich in Köln mit Führungskräften des Stellantis-Konzerns. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Rentabilität, Restwerte und das neue Händlervertragswerk. Besonders besorgniserregend seien sinkende Restwerte und die Notwendigkeit verbesserter Gebrauchtwagenvermarktungsstrategien, so die Teilnehmer.
Die Veranstaltung machte drängende Probleme der Händler deutlich: schrumpfende Margen, steigende Kosten, Ersatzteilengpässe und nachgebende Restwerte. Viele forderten marktgerechte Vermarktungskonzepte, um dem Preisverfall bei Gebrauchtfahrzeugen entgegenzuwirken.
Stellantis reagierte mit mehreren Maßnahmen. Das Unternehmen kündigte vereinfachte Abwicklungsprozesse für Garantieansprüche und einen deutlichen Ausbau des Außendienstes an. Zudem versprach der Konzern konkrete Liquiditätsverbesserungen, die ab 2026 die Rentabilität steigern sollen. Citroën verlängerte die Garantie auf bis zu acht Jahre – sowohl für Verbrenner als auch für Elektrofahrzeuge. Peugeot plant gemeinsam mit Stellantis Financial Services eine kurzfristige Unterstützungsaktion für junge Leasingrückläufer.
Auch der neue Händlervertrag und das aktualisierte Corporate Design für Händler und Servicepartner standen auf der Agenda. Alle drei Marken streben für 2026 höhere Absatzzahlen in Deutschland an – bei Verbrennern wie bei E-Autos gleichermaßen.
Die Händler drängten auf weitere Vereinfachungen bei Garantieprozessen, bessere Teileverfügbarkeit und nachhaltige Margenverbesserungen. Stellantis skizzierte Lösungsansätze für diese Herausforderungen. Die Änderungen sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden, wobei die Liquiditätsverbesserungen ab 2026 greifen sollen.






