Stefan Raabs RTL-Comeback floppt: Hohe Kosten, schwache Quoten und enttäuschte Erwartungen
Patrik WesackStefan Raabs RTL-Comeback floppt: Hohe Kosten, schwache Quoten und enttäuschte Erwartungen
Die Partnerschaft zwischen RTL und Stefan Raab läuft noch fast drei Jahre. Der Sender hatte gehofft, dass Raabs Formate die Abonnementzahlen für seinen Streaming-Dienst RTL+ steigern würden. Doch die Einschaltquoten blieben hinter den Erwartungen zurück, während die Kosten hoch blieben.
Raabs erste Show, „Hier gewinnst du keine Million“, brachte zunächst neue RTL+-Abonnenten. Doch die geringen Zuschauerzahlen zwangen den Sender, das Format ins lineare Fernsehen zu verlegen. Inga Leschek, Programmdirektorin von RTL Deutschland, räumte ein, dass das hybride Konzept schwer zu vermarkten war. Später wurde die Show wegen schwacher Quoten – besonders bei jüngeren Zuschauern – eingestellt.
Auch Raabs zweite Sendung, „Die Stefan Raab Show“, kämpft mit niedrigen Einschaltquoten. RTL garantierte seiner Produktionsfirma ein Mindestvolumen von 90 Millionen Euro. Doch laut dem YouTuber Klengan führten schwache Werbeeinnahmen aus den Formaten zu Entlassungen und nicht verlängerten Verträgen beim Sender. Ein RTL-Mitarbeiter bestätigte interne Frustration über die hohen Kosten und enttäuschenden Ergebnisse.
RTL+ sollte eigentlich der Wachstumsmotor des Unternehmens sein – mit Raab als Zugpferd. Seine Rückkehr sollte Abonnenten anziehen, doch die Realität blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Trotz finanzieller Verluste und Quotenschwäche läuft der Vertrag mit Raab weiter.
