30 January 2026, 06:20

SPD Rhein-Berg ruft zum Widerstand gegen wachsenden Rechtsextremismus auf

Ein alter Umschlag mit rotem Rand und einer Briefmarke, adressiert an "Banquet Electoral des Democrats Socialists".

SPD Rhein-Berg ruft zum Widerstand gegen wachsenden Rechtsextremismus auf

SPD-Kreisverband Rhein-Berg mit klarer Botschaft zum Neujahrsempfang: Demokratie muss aktiv gegen wachsenden Rechtsextremismus verteidigt werden

Beim Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg stand eine deutliche Botschaft im Mittelpunkt: Die Demokratie müsse entschlossen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus verteidigt werden. Der lokale Vorsitzende Michael Lindh warnte, dass Verachtung für die Menschenwürde und Rassismus zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz fänden. Er rief zu stärkerem Widerstand gegen diese Entwicklungen auf.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des Poetry-Slam-Künstlers Luca Swieter, der in seinen Texten die Notwendigkeit von Zusammenhalt und kritischem Denken angesichts falscher Erzählungen betonte.

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Lindh eröffnete den Empfang mit einem Appell zur wachsenden Gefahr durch rechtsextreme Strömungen. Extremistische Positionen würden zunehmend normalisiert, so der Politiker: "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird." In seiner Rede kritisierte er scharf die AfD, der er vorwarf, gezielt Desinformation zu verbreiten und sich mit autoritären Regimen zu verbünden.

Zudem verurteilte Lindh die Instrumentalisierung des Patriotismus-Begriffs durch rechtsextreme Gruppen, die Vielfalt und Solidarität ablehnten. Der Widerstand gegen die AfD dürfe keine politische Taktik sein, sondern müsse eine klare Verpflichtung zu den Werten des Grundgesetzes bleiben, betonte Lindh. Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg unterstrich diese Haltung in einer veröffentlichten Erklärung und warnte vor einer schleichenden Normalisierung rechtsextremer Positionen.

Auch Swieters künstlerischer Beitrag griff diese Themen auf. Mit seinen gesprochenen Texten hinterfragte er einfache Lösungsansätze für demokratische Krisen und forderte das Publikum auf, sich gegen falsche Narrative zu stellen. Seine Performance machte deutlich, wie wichtig Solidarität und aktives Engagement für den Erhalt der Demokratie sind.

Zum Abschluss mahnte Lindh, Demokratie müsse nicht nur bewahrt, sondern weiterentwickelt werden. Er plädierte für eine Gesellschaft, die sich auf Offenheit, Verfassungs patriotismus und gegenseitige Unterstützung gründet – Werte, die der SPD-Kreisverband Rhein-Berg als zentral für sein Wirken ansieht.

Der Empfang endete mit einem erneuten Aufruf, sich dem Rechtsextremismus entgegenzustellen und demokratische Prinzipien zu verteidigen. Sowohl Lindhs Warnungen als auch Swieters künstlerischer Beitrag unterstrichen die Dringlichkeit, wachsam gegen Desinformation und Spaltung zu bleiben. Die Haltung des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg bleibt dabei unmissverständlich: Nur durch Solidarität und ein Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes lasse sich der normalisierten Extremismus bekämpfen.