21 December 2025, 13:47

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zur Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe der Schloss Burg.

Die Solinger Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) hat ein ehemaliges Sportareal an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Gruppe veräußert. Investor Günter Eberhardt plant dort den Bau einer 280 Meter langen Hängebrücke nahe der Schloss Burg, um eine neue Touristenattraktion für die Region zu schaffen.

Der Verkauf wurde im Oktober 2024 von den politischen Gremien abgesegnet und markiert einen entscheidenden Fortschritt für das Vorhaben.

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Das Gelände ist derzeit als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesen. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müssen jedoch neue Bebauungspläne erstellt und Fachgutachten eingeholt werden. Der Kaufvertrag enthält eine aufschiebende Bedingung: Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die geplanten Parkplätze erteilt wird.

Eberhardts Vision umfasst eine 70 Meter hohe Hängebrücke, die über einen öffentlichen Wanderweg vom ehemaligen Sportgelände aus erreichbar sein soll. Zudem sind Parkplätze, ein Ankunftsgebäude sowie Infrastruktur für Besucherinformationen, Ticketverkauf und Sanitäranlagen vorgesehen. Die SEG entschied sich nach Prüfung eines Konzepts und einer Machbarkeitsstudie für die Hängebrücke als bevorzugte Lösung für das Oberburger Gelände. Mit dem nun vollzogenen Verkauf kann Eberhardt die Detailplanung vorantreiben, während in den kommenden Monaten umfangreiche städtebauliche Verfahren anlaufen.

Das Projekt soll das ehemalige Sportareal in ein touristisches Ziel mit besserer Erschließung und Infrastruktur verwandeln. Bei Genehmigung werden die Hängebrücke und die begleitenden Einrichtungen dauerhaft das Landschaftsbild in Oberburg prägen. Die nächsten Schritte hängen von der Erteilung der notwendigen Genehmigungen und der Fertigstellung der erforderlichen Gutachten ab.