Schlotterbeck spielt trotz brutalem Foul durch – und beruhigt BVB-Fans
Nelly GirschnerSchlotterbeck gibt Entwarnung: "Alles gut, alles in Ordnung" - Schlotterbeck spielt trotz brutalem Foul durch – und beruhigt BVB-Fans
Nico Schlotterbeck spielte im Duell zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV trotz eines harten Fouls die vollen 90 Minuten durch. Der Verteidiger wurde von Jordan Torunarighas ausgestrecktem Bein am Knöchel getroffen, blieb aber auf dem Platz. Nach dem Spiel beruhigte er die Fans und versicherte, dass es ihm gut gehe.
Der Vorfall ereignete sich während der Partie, als Torunarigha in Schlotterbeck hineingrätschte, woraufhin dieser sofort behandelt wurde. Dortmunds Trainer Nico Kovač bezeichnete das Foul als einen "echten Tritt" und nannte es "brutal". Trotz des heftigen Zusammenpralls spielte der 23-Jährige ohne Auswechslung weiter.
Schlotterbeck erklärte später, er mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf, dass er das Foul nicht gepfiffen habe. Auch Kovač zerstreute Bedenken und betonte, die Verletzung werde die Einsetzbarkeit des Spielers für die Nationalmannschaft nicht beeinträchtigen.
Deutschland hat Schlotterbeck inzwischen für die beiden letzten WM-Qualifikationsspiele in den Kader berufen. Zwei Siege in diesen Partien würden die direkte Qualifikation für das Turnier sichern. Schlotterbecks Belastbarkeit hält ihn sowohl für seinen Verein als auch für die Nationalelf in Form. Die anstehenden Qualifikationsspiele entscheiden über Deutschlands Weg zur Weltmeisterschaft – die Fitness des Verteidigers bleibt dabei ein entscheidender Faktor für die entscheidenden Begegnungen.






