SC Verl triumphiert ohne Starspieler Taz im Pokalviertelfinale
SC Verl sichert sich souveränen 4:1-Sieg gegen den 1. FC Gievenbeck im Westfalenpokal-Viertelfinale
Der Erfolg gelang ohne Starspieler Berkan Taz, der krankheitsbedingt fehlte. Sein Ausfall bremste die Mannschaft unter Trainer Tobias Strobl jedoch kaum aus.
Taz' aktueller Vertrag bei SC Verl läuft zwar noch bis zum Sommer, doch eine Ausstiegsklausel könnte seinen Abgang bereits im Winter ermöglichen. Berichten zufolge würde eine Ablösesumme von exakt 3,5 Millionen Euro seinen Wechsel auslösen. Der 24-Jährige hat in dieser Saison bereits überzeugt: In den ersten 14 Spielen der 3. Liga erzielte er sieben Tore und bereitete sechs weitere vor.
Sportdirektor Zlatko Janjic räumte ein, dass Taz' Ambitionen wohl über die Drittklassigkeit hinausgehen. Während ein Wechsel zu einem anderen 3.-Liga-Klub unwahrscheinlich erscheint, deutete Janjic an, dass Interesse aus höheren Ligen bestehen könnte. Auch der starke Saisonstart des Teams – zur Weihnachtszeit noch im Aufstiegskampf – könnte Taz' Entscheidung beeinflussen.
Mit dem Halbfinale vor der Tür geht SC Verl als klarer Favorit ins Rennen. Die aktuelle Form der Mannschaft, selbst ohne Taz, unterstreicht die Kadertiefe und taktische Disziplin unter Strobl.
Taz' Zukunft bleibt indes ungewiss – ein möglicher Wintertransfer hängt von einem 3,5-Millionen-Angebot ab. Seine Leistungen machen ihn zu einem der herausragenden Spieler der 3. Liga. SC Verl hingegen setzt seinen Weg in Richtung Titel und Aufstieg fort – unabhängig von seiner finalen Entscheidung.






