04 January 2026, 02:08

RWE baut Europas größten Batteriespeicher in Südwales – und die Aktie profitiert

Ein Plakat, das eine Brücke mit einer Truss-Struktur zeigt, die von Pflanzen, Häusern und Hügeln umgeben ist.

RWE baut Europas größten Batteriespeicher in Südwales – und die Aktie profitiert

RWE hat bei der britischen Kapazitätsmarkt-Auktion einen bedeutenden Auftrag erhalten und ebnet damit den Weg für ein 200-Millionen-Pfund-Batteriespeicherprojekt in Südwales. Die Anlage, die zur größten ihrer Art in Großbritannien werden soll, wird eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes spielen und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der neue Batteriespeicher am Pembroke Net Zero Centre wird eine Spitzenleistung von 350 Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von 700 Megawattstunden (MWh) aufweisen – genug, um etwa 300.000 Haushalte in Spitzenlastzeiten zwei Stunden lang mit Strom zu versorgen. Das Projekt ist Teil der weiteren Pläne von RWE für den Standort, zu denen künftig auch die Produktion von grünem Wasserstoff gehören könnte.

Die Investition von rund 200 Millionen Pfund (etwa 265 Millionen US-Dollar) verringert dank der über die britische Kapazitätsmarkt-Auktion gesicherten Festpreise finanzielle Risiken. Die Pembroke-Anlage soll zu einem Eckpfeiler der britischen Bemühungen um Netzsicherheit werden und eine zuverlässige Energieversorgung während des Übergangs zu saubereren Stromquellen gewährleisten. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die RWE-Aktie weiterhin stark performt und bei etwa 43,64 Euro notiert – nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs des Unternehmens um über 47 % zugelegt und gehört damit zu den besten Werten im Energiesektor.

Das Batteriespeicherprojekt in Pembroke wird die britische Energieinfrastruktur stärken und RWEs Expansion im Bereich erneuerbarer Technologien vorantreiben. Mit dem bereits laufenden Bau soll die Anlage die Netzstabilität verbessern und den Wandel hin zu kohlenstoffarmer Energie beschleunigen. Die positive Aktienentwicklung des Unternehmens spiegelt das wachsende Vertrauen in seine langfristige Energiestrategie wider.