Rund 23.000 junge Menschen wahlberechtigt Online-Wahl für Jugendparlament
Marlene SeifertRund 23.000 junge Menschen wahlberechtigt Online-Wahl für Jugendparlament
Rund 23.000 junge Menschen wahlberechtigt – Online-Wahl zum Jugendparlament
Mönchengladbach wählt sein zweites Jugendparlament – diesmal digital
Der Stadtrat von Mönchengladbach hat beschlossen, die zweite Wahl des Jugendparlaments als Online-Abstimmung durchzuführen. Wahlberechtigt sind alle jungen Menschen zwischen 12 und 20 Jahren mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach.
Mönchengladbach bereitet sich auf die zweite Wahl des Jugendparlaments vor – diesmal per Online-Voting
Vom Montag, dem 9. März, bis Freitag, dem 13. März, können junge Mönchengladbacher:innen online über ihre Vertretung in der Kommunalpolitik abstimmen. Rund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 20 Jahren haben die Möglichkeit, ihre Interessen in der Stadtpolitik aktiv mitzugestalten.
Das Jugendparlament fungiert als unabhängige Stimme der jungen Generation in Mönchengladbach. Es setzt sich mit der Stadtverwaltung und politischen Gremien für jugendrelevante Themen ein, wirkt in Ausschüssen mit und entsendet Delegierte in übergeordnete politische Diskussionen. Die Mitglieder sind zudem in Bezirksvertretungen und im Jugendhilfeausschuss vertreten, um ihre Perspektiven einzubringen.
Der Wahlprozess begann bereits zu Jahresbeginn: Bewerbungen für Kandidaturen waren vom Freitag, dem 2. Januar, bis Sonntag, dem 25. Januar, 18 Uhr, möglich. Jede Bewerbung musste einzeln eingereicht und von mindestens fünf wahlberechtigten Unterstützer:innen befürwortet werden. Die Abstimmung selbst läuft über fünf Tage und endet am Freitag, dem 13. März, um 18 Uhr – die Ergebnisse werden im Anschluss direkt bekannt gegeben. Wahlberechtigt sind alle 12- bis 20-Jährigen mit Wohnsitz in Mönchengladbach. Jede:r Wähler:in hat bis zu 25 Stimmen, darf jedoch pro Kandidat:in nur eine Stimme abgeben. Der Stadtrat hat sich für eine direkte Online-Wahl entschieden, um die Teilnahme so einfach wie möglich zu gestalten.
Nach der Wahl arbeitet das Jugendparlament weiterhin als überparteiliche und unabhängige Instanz. Seine Mitglieder vertreten die Interessen junger Menschen in lokalen Entscheidungsprozessen sowie in landesweiten Jugendstrukturen. Die am 13. März verkündeten Ergebnisse bestimmen, wer diese Aufgaben in der kommenden Amtszeit übernimmt.
