Routinekontrolle in Euskirchen eskaliert: Fahrer ohne Führerschein und unter Drogen gestoppt
Marlene SeifertRoutinekontrolle in Euskirchen eskaliert: Fahrer ohne Führerschein und unter Drogen gestoppt
40-Jähriger aus Rheinland-Pfalz bei Routinekontrolle in Euskirchen mit schweren Verstößen gestoppt
Letzten Donnerstagnachmittag wurde ein 40-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz von der Polizei in Euskirchen angehalten. Was als normale Verkehrsüberprüfung begann, entwickelte sich schnell zu einem Fall mit schweren Vorwürfen gegen den Fahrer.
Der Vorfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr auf der Oststraße. Den Beamten fielen zunächst die nicht zugelassenen kennzeichen des Fahrzeugs auf. Als sie den Mann kontrollierten, konnte er keinen gültigen führerschein vorlegen.
Ein vorläufiger Drogentest verlief positiv – der Fahrer stand offenbar unter Drogeneinfluss. Bei einer Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel.
Der Mann wurde zur Dienststelle der Euskirchener Polizei gebracht, wo eine Blutprobe für weitere Untersuchungen entnommen wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Versicherung verfügte. Zudem wurden die kennzeichen beschlagnahmt, und es fanden sich Hinweise auf Urkundenfälschung.
Ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Fahren ohne führerschein, Drogenfahrt, Besitz von Betäubungsmitteln, Verstöße gegen die Versicherungspflicht sowie Urkundenfälschung.
Das Verfahren wird auf Basis der gesammelten Beweise formal eingeleitet. Die Blutprobe und die sichergestellten Gegenstände dienen als Beweismittel. Bei einer Verurteilung müssen mit Strafen für jeden einzelnen Verstoß gerechnet werden.
