Rheinmetall setzt auf Bordstein-Ladesäulen – und bereitet zivile Sparte für Verkauf vor
Patrik WesackRheinmetall setzt auf Bordstein-Ladesäulen – und bereitet zivile Sparte für Verkauf vor
Rheinmetall präsentiert neue Technologien seiner zivilen Sparte – und bereitet sich auf einen möglichen Verkauf vor. Die Bordstein-Ladesäulen des Konzerns, die bereits in Düsseldorf im Einsatz sind, ermöglichen es Elektrofahrzeugen, direkt vom Gehweg aus Strom zu tanken. Der Verkauf der Division könnte bereits im kommenden Jahr abgeschlossen werden.
Die Ladeeinheiten, die seit dem Frühjahr serienreif sind, erlauben es Fahrern, ihr Fahrzeug mit einem Standardkabel anzuschließen. Vierzehn dieser Säulen sind in Düsseldorf bereits in Betrieb – sowohl die Stadtverwaltung als auch Nutzer zeigen sich zufrieden.
Mit Innovationen wie diesen wirbt Rheinmetall Power Systems um potenzielle Käufer. Zwar wurden noch keine konkreten Interessenten genannt, doch die technologischen Fortschritte der Sparte machen sie zu einem attraktiven Übernahmekandidaten. Unterdessen hat der Aktienkurs des Unternehmens zuletzt angezogen, nicht zuletzt wegen der geopolitischen Spannungen nach den jüngsten Drohungen Wladimir Putins.
Der Verkauf der zivilen Rheinmetall-Sparte könnte 2025 vorankommen. Die in Düsseldorf bereits erprobten Bordstein-Ladesäulen dürften dabei eine Schlüsselrolle spielen, um die Attraktivität der Division zu steigern. Der Aktienkurs bleibt weiterhin von den globalen geopolitischen Entwicklungen geprägt.
