Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Nelly GirschnerRheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs in der Region verabschiedet. Das Konzept legt strategische Maßnahmen zur Verbesserung der beruflichen Bildung bis zum Jahr 2031 fest. Enthalten ist auch der Beschluss, eine örtliche Förderschule zu Ehren einer Überlebenden des Holocaust umzubenennen.
Ziel des Schulentwicklungsplans ist es, die berufliche Ausbildung attraktiver zu gestalten. Im Fokus stehen die Stärkung der Schulprofile, der Ausbau der Digitalisierung sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Gleichzeitig werden Herausforderungen wie demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungswege und die Anforderungen des Arbeitsmarktes Rechnung getragen.
Die Kreisverwaltung wird die vorgeschlagenen Maßnahmen nun konkretisieren und umsetzen. Der Plan soll regelmäßig aktualisiert werden, um auf künftige Entwicklungen reagieren zu können.
In einem separaten Schritt erhält die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath einen neuen Namen. Die Schulgemeinschaft hatte die Umbenennung angeregt, die Schulkonferenz stimmte im Juli 2025 zu. Künftig trägt die Einrichtung den Namen Margot-Friedländer-Schule, benannt nach der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin.
Der neue Schulentwicklungsplan bietet eine datengestützte Strategie für die berufliche Bildung in der Region. Er soll ein ausgewogenes Angebot sichern und die Einrichtungen auf zukünftige Bedürfnisse vorbereiten. Die Umbenennung der Schule in Refrath unterstreicht die bildungspolitischen Reformen des Kreises mit einem symbolträchtigen Zeichen.






