07 April 2026, 20:17

Polizei und Journalisten diskutieren über den Dramé-Podcast im Ruhrgebiet

Eine Gruppe von Menschen, die sich äußerlich unterhalten, umgeben von Reportern mit Mikrofonen, Handys und Papieren, mit einer Glaswand im Hintergrund.

Polizei und Journalisten diskutieren über den Dramé-Podcast im Ruhrgebiet

Über 40 Polizeibeamte aus dem Ruhrgebiet trafen sich kürzlich mit Vertretern von Unser Portal zu einem direkten Austausch. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Podcast über den Fall Mouhamed Dramé, eines jungen Senegalesen, dessen Geschichte in acht Folgen aufgearbeitet wurde. Beide Seiten bezeichneten das Treffen als einen Schritt zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung fand im Dortmunder Studio von Unser Portal statt, wo Beamte und Journalisten die Darstellung des Falls in dem Podcast besprachen. Anja Valentin, eine aktive Polizistin, äußerte Bedenken, wie komplexe Ermittlungen in sozialen Medien verzerrt dargestellt werden können. Claudia Voß, Leiterin einer Polizeidienststelle im Kreis Recklinghausen, lobte die Serie dagegen als "hochprofessionell und berührend".

Torsten Sziesze, Sprecher der Dortmunder Polizei, hob hervor, dass der Podcast eine "ausgewogene Perspektive" biete. Gabi Ludwig, Chefredakteurin für die Regionalprogramme bei Unser Portal, betonte, wie wichtig direkter Input von Seiten der Polizei für ihre Berichterstattung sei. Vertreter der Hammer Polizei merkten später an, dass der Dialog das Vertrauen zwischen beiden Gruppen vertieft habe.

Für Unser Portal war dies nicht das erste solche Gespräch. In den vergangenen Monaten hatte das Medium bereits ähnliche Austausche mit Rettungskräften und Landwirten geführt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass ihre Zusammenarbeit auf "gegenseitigem Respekt und Augenhöhe" beruht.

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Die Diskussionen unterstrichen die Bedeutung präziser Berichterstattung in viel beachteten Fällen. Polizei und Journalisten wollen auch künftig ihre Erkenntnisse teilen, um eine faire Darstellung in der Berichterstattung zu gewährleisten. Das Treffen setzte zudem ein Zeichen für die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Medien in der Region.

Quelle