Polizei Coesfeld schult Kinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Polizei im Kreis Coesfeld ergreift Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit von Kindern
Beamte der Polizei im Kreis Coesfeld setzen sich aktiv für die Sicherheit von Kleinkindern im Straßenverkehr ein. Kürzlich besuchten sie den St.-Antonius-Kindergarten in Dülmen, um den Kindern zu vermitteln, wie sie sich im Verkehr richtig verhalten. Die Initiative umfasst praktische Übungen und neue Hilfsmittel, die Autofahrer an ihre Verantwortung in der Nähe von Schulen erinnern sollen.
Am 28. Oktober 2022 trafen sich Polizeibeamtin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus mit den Kindern an einem Fußgängerüberweg. Sie zeigten den Mädchen und Jungen, wie man sicher über die Straße geht, und erklärten die Gefahren durch fahrende Fahrzeuge. Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, wie wichtig es ist, für Autofahrer gut sichtbar zu sein – besonders bei schlechten Lichtverhältnissen.
Die Beamten leiteten die Kinder durch realitätsnahe Übungen und festigten so das richtige Verhalten an Zebrastreifen. Sie betonten, dass junge Fußgänger oft Schwierigkeiten haben, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder geparkte Autos rechtzeitig zu erkennen. Geduld und Aufmerksamkeit der Autofahrer seien entscheidend, um Unfälle zu vermeiden.
Als zusätzliche Maßnahme wurde auf der Rekener Straße in Dülmen-Merfeld ein neues „Lächeln-Blitzgerät“ installiert. Das Gerät zeigt Autofahrern, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ein grünes, lächelndes Gesicht. Wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol. Ziel ist es, die Fahrer daran zu erinnern, dass Kinder diese Überwege täglich nutzen.
Die Aktionen sind Teil eines umfassenden Programms der Coesfelder Polizei. Durch regelmäßige Besuche in Kindergärten und Grundschulen lernen Kinder, Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen. Die Unterrichtseinheiten behandeln Themen wie Sichtbarkeit, sicheres Überqueren der Straße und das Verständnis von Verkehrsschildern und Ampeln.
Die Kombination aus praktischer Ausbildung und Geschwindigkeitskontrollen soll die Risiken für junge Fußgänger verringern. Die Polizei wird auch weiterhin mit Schulen zusammenarbeiten, um sicheres Verhalten zu fördern. Gleichzeitig werden Autofahrer aufgefordert, in der Nähe von Zebrastreifen, an denen Kinder unterwegs sind, besonders langsam und aufmerksam zu fahren.






