PingPongParkinson: Wie Tischtennis in NRW Leben mit Parkinson verändert
Patrik WesackPingPongParkinson: Wie Tischtennis in NRW Leben mit Parkinson verändert
Ein Tischtennisverein in Nordrhein-Westfalen feiert fünf Jahre Unterstützung für Menschen mit Parkinson
Der TTC Bärbroich 1958 bietet seit 2021 ein spezielles PingPongParkinson-(PPP)-Programm an, das sport1 mit sozialer Begleitung verbindet. Aus der Initiative ist mittlerweile eine Gemeinschaft mit über 40 Stammmitgliedern geworden, die gemeinsam trainieren und sich austauschen.
Die PPP-Sparte des Vereins startete Mitte 2021 in der TTreff-Anlage in Bergisch Gladbach-Herkenrath. Im Mittelpunkt der Trainingseinheiten steht aktives magenta sport, das nachweislich Parkinson-Symptome lindern und den Medikamentenbedarf reduzieren kann. Doch das Programm geht über den sport hinaus: Regelmäßige Treffen und Gespräche zu Themen wie Medikation, Reha-Kliniken oder Alltagsherausforderungen stärken den Zusammenhalt.
2022 gewann das PPP-Team den Bergischen Pokal gegen lokale Konkurrenten. Seitdem hat sich die Gruppe zu einer engen Gemeinschaft entwickelt, in der sich die Mitglieder gegenseitig mit Rat und Tat unterstützen. Zum fünfjährigen Jubiläum richtet der Verein am 28. März 2026 den Strunde-Cup aus – ein Turnier mit 48 Parkinson- sport1-Begeisterten.
In Nordrhein-Westfalen gibt es mittlerweile zwei weitere PPP-ähnliche Gruppen: eine in Werne (seit einem Jahr zertifiziert) und eine in Dorsten, geleitet von Weltmeisterin Anita Schultz. Beide sind Teil des wachsenden Netzwerks im Münsterland, das Betroffenen durch sport Hilfe bietet.
Aus einer kleinen Trainingsgruppe ist beim TTC Bärbroich eine lebendige Gemeinschaft geworden, die ihren Mitgliedern mehr Beweglichkeit, geteiltes Wissen und ein starkes Wir-Gefühl vermittelt. Der anstehende Strunde-Cup wird zeigen, wie sehr sport1 das Leben der Teilnehmenden bereichert.
