10 June 2026, 00:36

Phoenix Engineering zahlt Löhne und Mieten nicht – Mitarbeiter droht Obdachlosigkeit

Keine Bezahlung, kein Wohnen: Faseroptik-Arbeiter im Rhein-Lahn-Kreis in Not

Phoenix Engineering zahlt Löhne und Mieten nicht – Mitarbeiter droht Obdachlosigkeit

Beschäftigte der Phoenix Engineering im Rhein-Lahn-Kreis werfen dem Unternehmen vor, Löhne und Mieten nicht gezahlt zu haben. Die Mitarbeiter, die im Rahmen des Projekts „Our Green Fiber“ (OGF) Glasfaserkabel verlegten, stehen nach der Insolvenzanmeldung des Unternehmens vor finanziellen Existenzproblemen. Einige drohen sogar obdachlos zu werden, weil Vermieter ausstehende Mietzahlungen einfordern.

Die Probleme begannen, als Phoenix Engineering trotz eines vereinbarten Bruttostundenlohns von 14 Euro die Gehälter nicht mehr auszahlte. Mehrere Arbeiter berichten, seit Wochen kein Geld erhalten zu haben – sie können kaum noch ihre Lebenshaltungskosten decken. Die ausstehenden Beträge belaufen sich insgesamt auf mehrere tausend Euro.

Als Gründe für die Insolvenz nannte das Unternehmen gestiegene Zinsen und verschärfte Kreditbedingungen. Der Insolvenzverwalter hat inzwischen Maßnahmen eingeleitet, um die Löhne der Beschäftigten über Insolvenzgeld bis Oktober 2025 abzusichern.

Doch die Probleme der Arbeiter enden damit nicht: Das Unternehmen zahlte auch die Mieten für ihre Unterkünfte nicht. Vermieter drohen nun mit Räumungsklagen, sodass sich einige Betroffene an die Linke in Koblenz wandten, um rechtliche Unterstützung zu erhalten. Unterdessen bestätigte die Staatsanwaltschaft Köln, eine Betrugsanzeige gegen ein Unternehmen aus der Glasfaserbranche erhalten zu haben – Anklage wurde jedoch noch nicht erhoben.

Viele der betroffenen Arbeiter lehnen es ab, Sozialhilfe zu beantragen, und hoffen stattdessen auf eine Lösung über den Rechtsweg.

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Das Insolvenzverfahren läuft bereits, der Verwalter versucht, die ausstehenden Löhne zurückzuholen. Die Mitarbeiter bleiben in einer unsicheren Lage: Zwischen juristischen Schritten und der Drohung, ihre Wohnungen zu verlieren. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob sie ihr Geld zurückerhalten – und wie die Schulden des Unternehmens beglichen werden.

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