08 May 2026, 00:19

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren als Kostenfaktor für Familien benennt.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern aus

Eine neue Welle betrügerischer Phishing-E-Mails erreicht derzeit Einwohner in Solingen, bei der Kriminelle sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ausgeben. Die gefälschten Nachrichten versprechen eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 – doch Experten warnen, dass es sich um eine wachsende Betrugsmasche handelt.

In den betrügerischen E-Mails wird behauptet, die Empfänger hätten Anspruch auf eine Rückerstattung und werden aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden ihre Bankdaten anzugeben. Die Betrüger nutzen offizielle Logos und Regierungsdesigns, um den Anschein von Seriosität zu erwecken. IT-Sicherheitsexperten betonen, dass ein solcher Zeitdruck ein klassisches Phishing-Muster ist, das Opfer unter Druck setzen und zu unüberlegten Handlungen verleiten soll.

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Das BZSt hat klargestellt, dass es niemals steuerliche Angelegenheiten per E-Mail abwickelt oder Bankdaten anfordert. Die Behörden raten allen, die unerwartete Rückerstattungsangebote erhalten, die Nachricht sofort zu löschen. Empfänger sollten keine Links anklicken und keine persönlichen Daten preisgeben.

Bürger werden zudem aufgefordert, ihre Spam-Ordner auf ähnliche E-Mails zu überprüfen und diese zu melden. Bei Unsicherheit sollte man sich direkt an das örtliche Finanzamt oder das offizielle BZSt wenden. In den letzten Wochen haben sich in Solingen die Meldungen über Betrugsversuche, bei denen sich Kriminelle als verschiedene Behörden ausgeben, deutlich gehäuft.

Die Masche setzt auf Dringlichkeit und vorgetäuschte Legitimität, um Opfer zur Herausgabe sensibler Informationen zu bewegen. Steuerzahler sollten sich bewusst sein, dass echte Steuerkommunikation niemals per E-Mail erfolgt oder finanzielle Daten abfragt. Wer unsichere Nachrichten erhält, sollte diese ausschließlich über offizielle Kanäle überprüfen.

Quelle