PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Patrik WesackPETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten jedes Jahr unnötiges Leid über Millionen von Tieren bringen. Mit Kampagnen und Petitionen wird nun Druck auf die Politik ausgeübt, um rechtliche Änderungen herbeizuführen.
Laut PETA werden in Deutschland jährlich über fünf Millionen Wildtiere von Hobbyjägern getötet. Zusätzlich fallen rund 200.000 Katzen den Jägern zum Opfer. Die Organisation behauptet, dass die Jagd soziale Strukturen bei Wildtieren zerstört und oft zu höheren Fortpflanzungsraten führt – statt die Populationen zu kontrollieren.
Auch Angler stehen in der Kritik: PETA zufolge leiden Millionen Fische jedes Jahr unter Verletzungen durch Angelhaken und ersticken langsam. Die Organisation betont, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen können.
PETA besteht darauf, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar ist. Die Gruppe hat mehrere Petitionen gestartet, darunter Forderungen nach einem Jagdverbot für Hobbyjäger, einem Stopp der Hubertusmessen in Kirchen und einem Boykott von Kantonen, die Wolfsabschlachtungen erlauben. Eine weitere Petition zielt auf den Verkauf von Tierködernetzen ab, während eine zusätzliche Kampagne die Entfernung von Trophäenjagd-Fotos aus Online-Plattformen fordert.
Trotz dieser Appelle gibt es derzeit in keinem deutschen Bundesland spezifische gesetzliche Maßnahmen, die Freizeitjagd oder -angeln einschränken. Die Petitionen sollen das öffentliche Bewusstsein schärfen und Politiker zum Handeln bewegen. PETAs Position ist klar: Wer Tiere respektiert, sollte weder an Jagd- noch an Angelveranstaltungen teilnehmen oder diese unterstützen. Die Organisation setzt sich weiterhin für strengere Regelungen zum Schutz der heimischen Tierwelt ein.






