Pendlerpauschale 2026: Wer in NRW besonders stark entlastet wird
Patrik WesackPendlerpauschale 2026: Wer in NRW besonders stark entlastet wird
Neue Pendlerpauschale: Wer in NRW besonders profitieren könnte
Teaser: Der Bundestag hat die Erhöhung der Pendlerpauschale beschlossen. Unsere Beispiele zeigen, wie stark die Entlastung ausfällt.
Artikeltext: Der Bundestag hat eine deutliche Anhebung der Pendlerpauschale beschlossen, die ab 2026 in Kraft tritt. Die neuen Regelungen vereinfachen die Antragstellung und erhöhen den Abzugsbetrag auf 38 Cent pro Kilometer – und zwar ab dem ersten gefahrenen Kilometer. Millionen Arbeitnehmer, die beruflich reisen, können künftig mit höheren Steuererleichterungen rechnen. Doch die Reform stößt auch auf Kritik.
Bisher nutzten im Jahr 2020 rund 13,8 Millionen Beschäftigte die Pendlerpauschale, was den Staat jährlich 5,5 Milliarden Euro kostete. Durch die Neuregelung werden diese Ausgaben weiter steigen. Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Arbeitnehmer pauschal 38 Cent pro Kilometer – statt wie bisher gestaffelt nach Entfernung.
Die neue Pendlerpauschale gilt ab 2026 und bringt Millionen Arbeitnehmer höhere Abzüge. Als Erste profitieren Arbeitnehmer, die berufsbedingte Fahrtkosten in der Steuererklärung geltend machen. Allerdings dürften die Reformen die Staatsausgaben weiter in die Höhe treiben und die Debatte über ökologische und finanzielle Folgen anheizen.
