30 April 2026, 16:31

Osnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, betitelt "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern

Zum ersten Mal in seiner Geschichte Die neu ernannten Prinzen, bekannt als Prinz Yut I. und sein Partner, markieren einen Bruch mit der Tradition. Noch nie zuvor hatte das Komitee zwei Männer als königliches Duo ausgewählt. Ihre Regentschaft gilt als frischer Schritt für die langjährigen Bräuche des Karnevals.

Prinz Yut I. wurde in Thailand geboren und ist damit der erste Prinz in der Geschichte des Komitees, der keinen deutschen Pass besitzt. Seine Herkunft verleiht den diesjährigen Feierlichkeiten eine internationale Note. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Duo und bezeichnete es als Symbol der Freude und der Freiheit, man selbst zu sein.

Ihr gewähltes Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht Offenheit und einen Bruch mit herkömmlichen Rollenbildern. Die Entscheidung des Komitees hat Aufmerksamkeit erregt, da das Fest für seine traditionellen Wurzeln bekannt ist – doch nun setzt es ein progressives Zeichen.

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Die Ernennung zweier Prinzen, von denen einer internationale Wurzeln hat, weist dem Osnabrücker Karneval eine neue Richtung. Ihre Regentschaft wird die erste sein, die ein solches Duo präsentiert; die Veranstaltungen werden voraussichtlich ihre Botschaft der Weltoffenheit aufgreifen. Die Organisatoren haben damit einen Präzedenzfall geschaffen, der künftige Auswahlverfahren prägen könnte.

Quelle