Ohligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Gehwegen
Tom GießOhligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Gehwegen
Offizielle Untersuchung zu Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Die Initiative folgt auf eine zunehmende Zahl von Bürgerbeschwerden über Verunreinigungen auf Gehwegen, in Parks und auf Friedhöfen. Lokale Politiker fordern nun eine genauere Prüfung, wie das Problem gelöst werden kann – unter Berücksichtigung der Interessen von Hundebesitzern und Anwohnern gleichermaßen.
Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben den Antrag gemeinsam eingebracht. Ziel ist es, ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu erhalten, darunter die Anzahl der Hunde in der Region sowie der Zustand der Entsorgungsmöglichkeiten. Besonders stark frequentierte Orte wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide sollen dabei im Fokus stehen, um mögliche Verbesserungen zu prüfen.
Zu den diskutierten Lösungsansätzen zählen Aufklärungskampagnen und eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln. Zudem soll die Untersuchung praktische Maßnahmen zur Reduzierung der Verschmutzung evaluieren, etwa durch eine bessere Ausstattung mit Mülleimern und deutlichere Hinweisschilder. Die Befürworter betonen, dass es um eine gemeinsame Verantwortung gehe: Hundebesitzer müssten die Hinterlassenschaften ihrer Tiere beseitigen, während die Stadt die notwendige Infrastruktur bereitstellen müsse.
Die Initiatoren stellen klar, dass es sich nicht um einen Angriff auf Hundehaltung handle. Vielmehr gehe es um saubere öffentliche Räume und rücksichtsvolleres Verhalten. Durch eine genaue Bestandsaufnahme der Probleme soll nun die Grundlage für gezielte Verbesserungen in den kommenden Monaten geschaffen werden.
Die Untersuchung wird sich nun damit befassen, wie die Verschmutzung durch Hundekot wirksam verringert werden kann. Bei Erfolg könnten die Ergebnisse zu Änderungen in der Abfallentsorgung im gesamten Stadtbezirk führen. Sowohl Behörden als auch Tierhalter seien gefordert, ihren Beitrag zu leisten, um gemeinsam genutzte Flächen sauber zu halten.






