25 January 2026, 12:08

Oelde kämpft mit Hochwasser: Wie Weitkamp II trotz Grundwassers trocken bleibt

Zwei Männer in gelben Hemden und Helmen arbeiten an einem Rohr, umgeben von Erde, Steinen und anderen Gegenständen, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Oelde kämpft mit Hochwasser: Wie Weitkamp II trotz Grundwassers trocken bleibt

Bauarbeiten für das Wohngebiet Weitkamp II in Oelde laufen seit April 2024

Seit April 2024 schreiten die Bauarbeiten für das Projekt Weitkamp II in Oelde voran. Die Erweiterung des bestehenden Viertels Weitkamp I umfasst auf einer Fläche von zehn Hektar 109 neue Wohneinheiten. Die Fertigstellung ist für Mitte 2025 geplant, doch technische Herausforderungen – vor allem durch den hohen Grundwasserspiegel im Gebiet – erschweren die Umsetzung.

Für die Entwässerungssysteme der Siedlung setzt die Stadt auf Rohre aus Hart-PVC (PVC-U). Die blauen Regenwasserleitungen werden eine Gesamtlänge von 1.660 Metern erreichen und in Durchmessern von DN/DA 315 bis DN/DA 630 verlegt. Die braunen Abwasserrohre erstrecken sich über 1.475 Meter mit einem Durchmesser von DN/DA 200. Der Hersteller der Leitungen wurde bisher nicht genannt.

Besondere Schwierigkeiten bereitet der Grundwasserspiegel, der an einigen Stellen nur 80 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt. Um dies zu bewältigen, wird der nördliche Bereich des Geländes aufgeschüttet, sodass die Straßen auf einem Damm verlaufen. Diese Lösung schränkt jedoch die mögliche Neigung der Entwässerung ein. Für ein funktionierendes Abwassersystem ist ein Gefälle von 3,5 bis 4 Promille erforderlich, während die Regenwasserableitung in manchen Abschnitten lediglich 2 Promille beträgt. Die 8,5 Meter breiten Straßen nehmen neben den separaten Kanalsystemen auch weitere Versorgungsleitungen auf.

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Nach Abschluss der Arbeiten wird Weitkamp II eine Mischung aus Doppelhäusern, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern bieten. Die Infrastruktur ist darauf ausgelegt, Abwasser und Regenwasser getrennt voneinander zu bewältigen.

Die Fertigstellung des Projekts ist für Mitte 2025 vorgesehen. Das neue Viertel wird dann 109 Wohnungen bereitstellen und die Entwässerungsprobleme durch Aufschüttungen sowie präzise verlegte Rohrleitungen lösen. Die Entscheidung für PVC-U-Materialien zielt darauf ab, die langfristige Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten.