16 April 2026, 04:11

NRW verzeichnet leichten Anstieg der Abfallmenge – doch der Trend bleibt stabil

Großer Müllhaufen auf einem Förderband in einer Recyclinganlage mit verstreuter Müll und einem Metalldach.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person pro Jahr - NRW verzeichnet leichten Anstieg der Abfallmenge – doch der Trend bleibt stabil

Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 leichten Anstieg der Abfallmenge

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Im vergangenen Jahr ist die Abfallproduktion in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen. Das Bundesland erzeugte 2024 insgesamt 8,2 Millionen Tonnen Haushalts- und Siedlungsabfälle – ein Anstieg um 2,1 Prozent im Vergleich zu 2023. Behörden verweisen auf Verschiebungen in den Abfallmustern der letzten zehn Jahre, wobei während der Pandemiejahre deutliche Spitzenwerte zu verzeichnen waren.

Den aktuellen Zahlen zufolge produzierte jeder Einwohner im Schnitt 454,2 Kilogramm Abfall im Jahr 2024. Diese Menge liegt unter den 479,4 Kilogramm, die 2014 registriert wurden. Allerdings führte die Pandemie zu einem vorübergehenden Anstieg: Der Pro-Kopf-Abfall erreichte 2020 mit 480,4 Kilogramm und 2021 mit 491,7 Kilogramm seinen Höhepunkt.

Restmüll macht fast 40 Prozent des Gesamtabfalls aus Restabfälle aus Haushalten stellen mittlerweile nahezu 40 Prozent der gesamten Abfallmenge des Landes. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) beobachtet zwar Schwankungen, sieht jedoch keinen durchgehenden Aufwärtstrend. Während der Lockdowns stiegen die Abfallmengen stark an, vor allem wegen erhöhten Verpackungs- und Bioabfalls. Seitdem pendeln sich die Werte allmählich wieder auf das Niveau vor der Pandemie ein.

Noch 2019, vor Ausbruch der Corona-Krise, lag die durchschnittliche Abfallmenge pro Person bei 461,5 Kilogramm. Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass sich die Abfallerzeugung nach den ungewöhnlichen Spitzenwerten von 2020 und 2021 wieder normalisiert.

Leichter Anstieg 2024 – aber kein langfristiger Trend Die Abfallzahlen für 2024 bestätigen zwar einen geringfügigen Anstieg im Jahresvergleich, doch insgesamt bleibt die Entwicklung stabil. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Abfallproduktion haben nachgelassen, und die aktuellen Werte liegen näher an denen vor 2020. Die Behörden beobachten die Entwicklungen weiterhin, um langfristige Veränderungen im Abfallmanagement zu bewerten.

Quelle