14 February 2026, 06:22

NRW-Regierung kehrt dem Elektroauto den Rücken – warum Diesel wieder beliebt wird

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Regierung kehrt dem Elektroauto den Rücken – warum Diesel wieder beliebt wird

In der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen setzen immer weniger Minister auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge für Dienstreisen. Nur noch sieben Kabinettsmitglieder nutzen solche Elektroautos, während andere wieder auf Diesel-Fahrzeuge umgestiegen sind. Als Gründe nennen einige Beamte praktische Bedenken wie Reichweite und Verfügbarkeit.

Finanzminister Marcus Optendrenk hat kürzlich seinen elektrischen BMW i7 gegen einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor getauscht. Mit dem BMW hatte er auf langen Fahrten Probleme wegen der begrenzten Reichweite. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus ähnlichen Gründen zu einem Diesel-Fahrzeug gewechselt.

In den kommenden Monaten laufen mehrere Leasingverträge für Dienstwagen aus. Einige Minister haben erneut Elektromodelle bestellt, ein anderer entschied sich jedoch für ein weiteres Diesel-Fahrzeug. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren weiterhin in gepanzerten Limousinen – die es derzeit nur mit Verbrennungsmotor gibt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die verbleibenden Minister, die weiterhin Elektro- oder Hybridfahrzeuge nutzen, sind Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Flüchtlingsministerin Verena Schäffer, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller, Justizminister Benjamin Limbach, Umweltminister Oliver Krischer und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen. Welche Modelle sie genau fahren, wurde nicht bekannt gegeben.

Die Fahrzeugflotte der Landesregierung setzt sich nun aus einer Mischung von Elektro-, Hybrid- und Diesel-Fahrzeugen zusammen. Während sieben Minister an emissionsarmen Alternativen festhalten, sind andere zu herkömmlichen Antrieben zurückgekehrt. Die Änderungen folgen anhaltenden Herausforderungen bei der Reichweite von Elektroautos und dem Fehlen gepanzerter E-Fahrzeuge.