01 February 2026, 18:17

NRW reformiert Integrationsgremien: Neuer Name, erweiterter Auftrag gegen Diskriminierung

Ein Plakat für die Berliner Secession, das eine Frau in einem grünen Kleid und einen Mann in einem schwarzen Anzug zeigt, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

NRW reformiert Integrationsgremien: Neuer Name, erweiterter Auftrag gegen Diskriminierung

Nordrhein-Westfalen benennt Integrationsrat in "Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration" um

Die Umbenennung folgt einer Aktualisierung der Landesgemeindeordnung, die am 1. November 2025 in Kraft tritt. Der neue Ausschuss widmet sich künftig stärker den Themen Antidiskriminierung, gleichberechtigte Teilhabe und der Entfaltung von Potenzialen für alle Einwohner:innen.

Der bisherige Integrationsrat in Kommunen wie Velbert oder dem Kreis Kleve wurde neu strukturiert. Sein neuer Name – Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration – spiegelt den erweiterten Auftrag wider. Zwar vertritt er weiterhin die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund, doch rückt nun explizit auch die Chancengleichheit neben die Integrationsarbeit.

Die Kernaufgaben des Gremiums bleiben bestehen: Es berät weiterhin zu Integrationspolitik, fördert Bildungs- und Arbeitsmarktinitiativen und setzt Antidiskriminierungsprojekte um. Die Zusammensetzung ändert sich kaum – im Kreis Kleve etwa gibt es weiterhin zehn direkt gewählte Mitglieder, von denen einige von Parteien nominiert werden, andere unabhängig sind. Die Sitzungen finden wie bisher drei- bis viermal jährlich statt.

Auch in der Führung gibt es Veränderungen: Panagiotis Natsikos übernahm den Vorsitz, Hussein Boumouchoun wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Theocharis Meintis übernimmt das Amt des zweiten Stellvertreters.

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Mit dem Relaunch startet der Ausschuss unter aktualisierten Richtlinien. Sein erweiterter Auftrag umfasst nun auch die Sicherung gleichberechtigter politischer Teilhabe und den Kampf gegen Diskriminierung. Die Änderungen gelten ab November 2025 flächendeckend in Nordrhein-Westfalen.