Niederrhein erlebt historischen Camping-Boom mit Rekordübernachtungen
Patrik WesackNiederrhein erlebt historischen Camping-Boom mit Rekordübernachtungen
Niederrhein-Region verzeichnet Camping-Boom wie nie zuvor
Die Region Niederrhein zieht mehr Camper an als je zuvor. Dank ihrer verkehrsgünstigen Lage zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet verzeichnete die Region 2024 rund 2,8 Millionen Übernachtungen. Tourismusverantwortliche erwarten nun, dass die Zahlen 2025 weiter steigen werden – mit Wohnmobilurlaubern als zentralem Wachstumstreiber.
Der Wohnmobil-Tourismus brachte dem Niederrhein 2024 etwa 78 Millionen Euro ein. Dieser Sektor ist Teil der boomenden 20-Milliarden-Euro-Campingbranche in Deutschland und bietet lokalen Unternehmen neue Expansionsmöglichkeiten. Um von diesem Trend zu profitieren, haben Marketingexperten aus vier Kreisen unter dem Dach von Niederrhein Tourismus eine Kooperation gestartet, um die Region gezielter zu bewerben.
Die Campingplätze vor Ort bieten preiswerte Alternativen: Ein Stellplatz kostet hier durchschnittlich 25 Euro pro Nacht – etwa die Hälfte des bundesweiten Durchschnitts. Zwar liegen keine genauen Gesamtzahlen für die Region vor, doch einzelne Plätze wie der Holländer See in Geldern verfügen über 50 Stellplätze, Sonsbeck hat drei Campingstandorte, und Krefeld listet rund 100 Zeltplätze. Die günstigen Preise und die gute Erreichbarkeit locken weiterhin Besucher aus den Nachbarländern an.
Die Übernachtungszahlen steigen stetig, und Prognosen deuten darauf hin, dass 2025 die Marke von drei Millionen Besuchen überschritten wird. Die wachsende Nachfrage unterstreicht die Attraktivität des Niederrheins als kostengünstiges und ideal gelegenes Reiseziel für Urlauber, die Westdeutschland und darüber hinaus erkunden.
Die Tourismusbranche der Region wird voraussichtlich weiter vom Camping-Boom und gezielten Marketingmaßnahmen profitieren. Da Wohnmobile bereits Millionenumsätze generieren, wollen lokale Verantwortliche diesen Schwung nutzen. Günstige Stellplätze und die grenznahe Top-Lage dürften auch in den kommenden Jahren Besucher anziehen.
