Neuer Marl-Stadtrat startet mit klaren Zielen und politischer Vielfalt
Patrik WesackNeuer Marl-Stadtrat startet mit klaren Zielen und politischer Vielfalt
Der neu gewählte Stadtrat von Marl hat am 1. Oktober 2023 offiziell seine fünfjährige Amtszeit angetreten. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Oberbürgermeister Thomas Terhorst vereidigt, der sich in der Stichwahl mit rund 65 Prozent der Stimmen klar durchgesetzt hatte. Zudem wurden wichtige Ausschussvorsitze vergeben, womit die Weichen für die künftigen Schwerpunkte des Rates gestellt sind.
Der 40-jährige CDU-Politiker Thomas Terhorst wurde von Johannes Westermann (Bündnis 90/Die Grünen) in sein Amt eingeführt. Seine Verwaltung will sich in den kommenden Jahren vor allem auf den Ausbau der Kinderbetreuung und Schulen, die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie die Konsolidierung des städtischen Haushalts konzentrieren. Daneben stehen die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung der Wirtschaft und der Bau neuer Wohnungen ganz oben auf seiner Agenda.
Der 44 Sitze zählende Rat setzt sich nun wie folgt zusammen: CDU (15 Sitze), SPD (9 Sitze), AfD (9 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen (3 Sitze), Soziale Union Marl (3 Sitze), Die Linke (2 Sitze), FDP/Kritische Bürger (2 Sitze) sowie das Bündnis Sahra Wagenknecht (1 Sitz). Zu stellvertretenden Bürgermeisterinnen wurden Birgit Sauer (CDU) und Bettina Hartmann (Soziale Union Marl) gewählt. Gleichzeitig wurden die Ausschussvorsitzenden bestimmt.
Den Vorsitz im Ausschuss für Bildung und Sport übernehmen Brian Nickholz (SPD) und Tanja Laerbusch (CDU). Robert Heinze (FDP/Kritische Bürger) und Jürgen Schröer (AfD) leiten künftig den Ausschuss für Zentrale kommunale Dienste. Thomas Güttel (CDU) übernimmt den Vorsitz im Stadtplanungsausschuss.
Mit dem neu formierten Rat beginnt nun die Umsetzung der gesetzten Ziele für die nächsten fünf Jahre. Die Sitzverteilung und die Besetzung der Ausschüsse spiegeln eine vielfältige politische Repräsentation wider, wobei die konkrete Einflussnahme der AfD noch unklar bleibt. Die Agenda des Oberbürgermeisters wird die Entwicklung der Stadt bis 2028 prägen.






