Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl und klare Finanzziele
Marlene SeifertNeuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl und klare Finanzziele
Bernd Neuendorf ist für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Die 253 stimmberechtigten Delegierten sprachen sich bei der Jahresversammlung einstimmig für ihn aus. Neben seiner Wiederwahl kündigte der DFB neue Personalentscheidungen und finanzielle Ziele für die kommenden Jahre an.
Neuendorf erklärte, der DFB sei unter seiner Führung stabilisiert und konsolidiert worden. Er skizzierte Pläne, die Schulden abzubauen und bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro aufzubauen.
Auf der Versammlung wurde zudem Silke Sinning zur Vizepräsidentin gewählt; sie setzte sich mit 124 zu 113 Stimmen gegen Silke Raml durch. Raml bleibt weiterhin für die Bereiche Bildung, Breiten- und Freizeitfußball zuständig. Sinning bedankte sich bei den Delegierten und nannte sie "mein Lebenselixier".
Darüber hinaus ehrte der DFB drei Fußballlegenden. Bernard Dietz wurde als siebter Ehrenkapitän der deutschen Nationalmannschaft ausgezeichnet. Silvia Neid und Doris Fitschen erhielten den Titel posthum verliehen. Der Applaus für die Würdigung Fitschens war fast so lang anhaltend wie der Beifall für Neuendorfs Wiederwahl.
Neuendorfs zweite Amtszeit beginnt mit klaren finanziellen Zielen und einem gestärkten Führungsteam. Der DFB konzentriert sich nun darauf, seine wirtschaftliche Zukunft zu sichern und gleichzeitig prägende Persönlichkeiten der deutschen Fußballgeschichte zu würdigen. Die nächsten Schritte des Verbandes stehen im Zeichen von Stabilität und Wachstum.
