19 December 2025, 18:03

Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Ein Zug auf Schienen mit Geländern und Brettern im Hintergrund, Lampen auf dem Dach und ein Himmel darüber, mit einem Boden darunter.

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Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

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Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Nordrhein-Westfalen steht vor einer grundlegenden Reform seines Regionalbahnnetzes: Künftig soll eine zentrale Behörde die bisher zersplitterten Dienstleistungen bündeln. Die neue Einrichtung Schiene.NRW nimmt am 1. Januar 2027 ihren Betrieb auf – mit dem Ziel, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit deutlich zu verbessern. Die aktuelle Struktur gilt als ineffizient, geprägt von Verspätungen und Personalmangel.

Laut Plan der Landesregierung werden die drei bestehenden Verkehrsverbünde – der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Go.Rheinland – in Schiene.NRW zusammengefasst. Während die neue Organisation künftig für alle Regional- und S-Bahn-Verbindungen verantwortlich zeichnet, bleiben Bus- und Straßenbahnnetze in den jeweiligen Regionen weiterhin in der Hand der bisherigen Verbünde.

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Die Reform sichert Schiene.NRW eine langfristige Finanzierung zu und schützt die Behörde vor politischer Einmischung in den operativen Betrieb. Fahrgäste dürfen sich auf klarere Fahrpläne, besser organisierte Schienenersatzverkehre und eine verbesserte Barrierefreiheit im gesamten Netz freuen.

Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) kritisiert die aktuelle Situation als unzuverlässig und ineffizient. Baustellen und Personalengpässe hätten in der Vergangenheit immer wieder zu massiven Behinderungen geführt – ein zentral gesteuertes System solle hier Abhilfe schaffen.

Ab Anfang 2027 übernimmt Schiene.NRW die Steuerung des Regionalverkehrs auf der Schiene. Die Umstrukturierung zielt auf ein stabileres Netz mit standardisierten Fahrplänen und reibungsloserer Koordination ab. Finanzierung und operative Unabhängigkeit sind gesichert, um den Wandel zu unterstützen.