13 December 2025, 10:13

Nackte Brüste auf Plakaten sorgen in Wuppertal für Eklat und Vandalenakte

Eine Sammlung von BHs, Slips und Röcken mit Text darüber.

Nackte Brüste auf Plakaten sorgen in Wuppertal für Eklat und Vandalenakte

Brüste – Empörung über nackte Brüste auf Plakaten in Wuppertal

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Ein Medienprojekt in Wuppertal wirbt mit freizügigen Motiven für den Film „Brüste – Perspektiven auf die weibliche Brust“ – jetzt gibt es Streit.

Ein Medienprojekt in Wuppertal hat mit seiner aktuellen Werbekampagne für Aufsehen gesorgt. Plakate zum Film „Brüste – Perspektiven auf die weibliche Brust“ zeigen nackte Brüste – was zu massenhaften Beschädigungen und öffentlicher Empörung geführt hat. Die Kampagne soll eine neue Bildungsfilmreihe für Schulen bewerben, die sich mit Körperbildern, Geschlechterrollen und der nicht-sexualisierten Darstellung von Brüsten beschäftigt.

Das Wuppertaler Medienprojekt, geleitet von Regisseur Andreas von Hören, gestaltete die Plakate bewusst mit natürlichen Brustdarstellungen – ohne Köpfe oder sexualisierte Kontexte. Ziel war es, alle Frauen zu repräsentieren und eine offene Debatte anzuregen. Doch seit dem Aufhängen der Plakate wurden viele davon abgerissen oder beschmiert.

Der Streit zeigt, wie tief die gesellschaftlichen Gräben bei der öffentlichen Darstellung des Körpers sind. Während das Medienprojekt seinen Ansatz als bildungspolitisch notwendig verteidigt, deutet die anhaltende Vandalenwelle auf anhaltende Berührungsängste hin. Die Filmreihe wird wie geplant fortgesetzt, Schulen sind aufgerufen, sich mit den Themen Brust, Geschlecht und Repräsentation auseinanderzusetzen.