Mönchengladbach baut drei Bushaltestellen für mehr Barrierefreiheit um
Patrik WesackMönchengladbach baut drei Bushaltestellen für mehr Barrierefreiheit um
Mönchengladbach arbeitet an der barrierefreien Gestaltung seiner Bushaltestellen
Aktuell erfüllen 371 von insgesamt 1.162 Haltestellen in Mönchengladbach die Kriterien für Barrierefreiheit. Drei weitere Standorte – Ehrenstraße, Freiligrathstraße und Hermann-Löns-Straße – sind für Umbaumaßnahmen vorgesehen, doch die Umsetzung hängt von der Bewilligung der Fördermittel bis Ende 2026 ab.
An der Haltestelle Ehrenstraße an der Hovener Straße im Stadtteil Bettrath wird die südwärts gerichtete Plattform aufgrund beenkter Platzverhältnisse verlegt. Diese Anpassung soll den Einbau von erhöhten Bordsteinkanten und taktilen Leitstreifen ermöglichen – beides zentrale Elemente für einen barrierefreien Zugang.
An der Freiligrathstraße auf der Schlossstraße in Geneicken werden die beiden bestehenden Plattformen in Höhe der Hausnummern 48–50 zusammengelegt. Dadurch können 16 Zentimeter hohe Einstiegsbordsteine sowie taktile Leitstreifen eingebaut werden, was allen Fahrgästen den Zugang erleichtert.
Die Haltestelle Hermann-Löns-Straße in Mülfort hingegen muss nicht verlegt werden. Ihre aktuelle Position erlaubt bereits die notwendigen Anpassungen, um die Barrierefreiheit herzustellen.
Bevor die Bauarbeiten beginnen können, müssen die Pläne vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) genehmigt werden. Im Anschluss folgt die Ausschreibung der Aufträge – ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung.
Sobald die drei Haltestellen umgebaut sind, erhöht sich die Zahl der barrierefreien Standorte in Mönchengladbach auf 374. Der Zeitplan für den Baubeginn hängt vom Förderantrag der Stadt ab, der bis Ende 2026 eingereicht werden muss. Die Modernisierungen bringen Mönchengladbach damit seinem langfristigen Ziel näher, ein flächendeckend barrierefreies ÖPNV-Netz zu schaffen.
