13 April 2026, 02:11

Meerbusch glänzt als Wirtschaftsstandort – doch Digitalisierung hinkt hinterher

Ein Kreisdiagramm mit der Überschrift "Wirtschaftszensus: Die Basis für die Messung der Geschäftstätigkeit in der US-Wirtschaft" mit beschrifteten Abschnitten, die wichtige Wirtschaftsdaten und ihre Bedeutung für die Messung der Geschäftstätigkeit in den USA hervorheben.

Meerbusch glänzt als Wirtschaftsstandort – doch Digitalisierung hinkt hinterher

Meerbusch hat in der jüngsten Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) als Wirtschaftsstandort überzeugende Bewertungen erhalten. Rund 130 ansässige Unternehmen mit etwa 3.100 Beschäftigten äußerten sich zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Stadt. Die Ergebnisse zeigen sowohl Stärken als auch Handlungsfelder auf.

Die IHK Mittlerer Niederrhein führt diese Analyse alle fünf Jahre durch. Diesmal erreichte Meerbusch von den teilnehmenden Betrieben die Durchschnittsnote 2,41 – ein Zeichen für allgemeine Zufriedenheit. Besonders gut schnitt die Erreichbarkeit ab, die mit der Spitzenbewertung 1,98 punktete.

Die Umfrage brachte jedoch auch Kritikpunkte ans Licht. Unternehmen forderten eine schnellere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Bürgermeister Christian Bommers stimmte zu und betonte, dass hier zügiger vorangegangen werden müsse. Die IHK mahnte zudem die Erschließung neuer Gewerbeflächen an, um künftiges Wachstum zu sichern.

Die wirtschaftlichen Daten unterstreichen die Attraktivität Meerbuschs: Zum 30. Juni 2024 zählte die Stadt 14.093 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – ein Anstieg von 52,4 Prozent seit 1999. Die kaufkraftrelevante Einzelhandelskennziffer liegt bei 128,3 und übertrifft damit deutlich den Bundesdurchschnitt. Auch die Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent im Jahr 2024 liegt unter den Werten für Nordrhein-Westfalen und den Kreis.

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Der IHK-Bericht bestätigt Meerbuschs Position als starker Wirtschaftsstandort, zeigt aber auch zentrale Verbesserungspotenziale auf. Mit soliden Wirtschaftsdaten und hervorragenden Erreichbarkeitswerten bleibt die Stadt für Unternehmen attraktiv. Doch werden Digitalisierung und Flächenentwicklung entscheidend sein, um das Wachstum in den kommenden Jahren zu sichern.

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